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Dienstag, 23. November 2004, 23:31

Aufbau von Heimnetzwerken

Immer wieder tauchen Fragen auf, die die gemeinsame Nutzung eines Internetzuganges mit mehreren Rechnern betreffen. Für Neulinge auf dem Gebiet klingt das furchtbar kompliziert, wenn man ihnen mit Freigaben und IP´s kommt. Dabei kann man das auch recht einfach und unkompliziert machen. Da ich aber hier wirklich nicht auf jede Kleinigkeit genauestens eingehen kann, bitte ich, sich bei weiterführenden Fragen oder zwecks Konfigurationsunterstützung per Mail oder PN an mich zu wenden.

AUFGABE: 4 Rechner sollen gemeinsam den Familieninternetzugang nutzen können, wobei nur beschränkter Datenzugriff der Rechner untereinander möglich sein soll. Ein klassisches Netzwerk also.

Für dieses Problem gibt es mehrere mögliche Lösungen.
Aus der Vielfalt der möglichen verschiedenen Lösungen habe ich hier stellvertretend die drei Varianten ausgewählt, die erfahrungsgemäß im Bereich der privaten Heimnetzwerke am häufigsten anzutreffen sind und auch die einfachsten Lösungen darstellen.

1. „unechter Server“ (Busnetzwerk, Server aus dem englischen von to serv = dienen, also etwa mit Diensteinheit zu übersetzen) :
1 Rechner wird als „Server“ genutzt, der die Internetverbindung verwaltet. Das Netzwerk wird mit billigen 10Mbit-Netzwerkkarten über BNC-Kabel aufgebaut.



2. „echter Server“ (hier als Sternnetzwerk):
Ein zusätzlicher Rechner wird in das Netzwerk eingebunden. Die Verbindung wird über RJ-45-Patchkabel hergestellt.



3. Router (aus dem englischen = Wegewähler)
Die 4 Rechner werden mit 100Mbit-Netzwerkkarten bestückt, diese werden über RJ-45-Patchkabel mit einem Router verbunden, der den Internetzugang verwaltet.



Zu den einzelnen Lösungen:

Der unechte Server:
In alle Rechner müssen zunächst die Netzwerkkarten eingesetzt werden. Also aufschrauben, leeren Slot suchen, Karte einsetzen und festschrauben. Wenn das getan ist, werden die Netzwerkkarten am Anschluss mit so genannten T-Stücken versehen und über BNC-Kabel (BNC steht hier für den verwendeten Stecker [Bayonet Neill Concelman connector]das Kabel selbst ist ein einfaches 50Ohm Koaxialkabel, wie es auch zum Anschluss von Fernsehgeräten an die Antennendose verwendet wird) miteinander



verbunden. Die T-Stücken der „äußeren“ Rechner, also jenen, welche nur ein Kabel zum nächsten Rechner aufweisen, sind am offenen Ende mit so genannten Abschlusswiderständen zu versehen. Danach werden die Rechner gestartet. Als Erstes müssen jetzt, falls die Karten nicht selbsttätig vom System erkannt werden, deren Treiber installiert werden. Auf dem Server, also jenem, der mittels einfachem Modem, ISDN oder DSL das Internet verwaltet, wird nun die Internetverbindung für die gemeinsame Nutzung freigegeben. Dabei setzt Windows die IP des Rechners automatisch auf der 192.168.0.1 fest. IP ist eigentlich die Abkürzung von Internet Protocol. Dieses definiert das Format der Datenpakete und das Adressierungsschema in etwa der Art wie Postleitzahlen.
Indem man jetzt den Netzwerkassistenten von Windows nutzt, kann man hiernach ganz einfach den Rest des Netzwerkes einrichten. Vorteile dieser Konstellation sind z.B. der heutzutage sehr geringe Anschaffungspreis der benötigten Komponenten. Nachteilig wirkt sich aus, dass die Datenübertragungsrate der Netzwerkkarten heutige moderne Rechner mittelmäßig scharf ausbremsen kann. Besonders dann, wenn man über DSL verfügt und beim Anschauen von Videoclips oder Onlinespielen hohe Datenraten benötigt. Diese Technik gilt heute als veraltet.

Der echte Server:
Ich gehe hier nicht auf Geräte zur kommerziellen Verwendung ein. Vielmehr stelle ich dar, wie aus einem „normalen“ PC, der zusätzlich zu den Rechnern, an denen die einzelnen Familienmitglieder arbeiten (nachfolgend als Arbeitsstationen [engl. Workstation] bezeichnet), ins Netzwerk integriert wird, einen Server erstellt, der eine hohe Sicherheit des Netzwerkes und hohe Übertragungsraten gewährleistet. Allerdings ist diese Variante ziemlich kostenintensiv. Als Erstes ein paar Worte zum Server. Man muss für diesen Zweck nicht unbedingt eines der modernsten Geräte am Markt nutzen. Zu empfehlen wäre hier ein Board mit einem Prozessor zwischen 500 und 1000 MHz. Eine Bildausgabe wird nur zu Einrichtungszwecken und Kontrollen benötigt. Daher reichen eine einfache ältere Grafikkarte und ein schwarz/weiß – Monitor für diese Zwecke völlig aus. Außerdem braucht man mindestens 4 freie PCI-Slots für die Netzwerkkarten oder einen Switch. Ein Switch ist im Prinzip ein „Netzwerkverwalter“, der die Anforderungen der einzelnen Rechner sortiert und in die eine oder andere Richtung weiterleitet. Da ein Switch aber zusätzliche Kosten verursacht, möchte ich diese Variante hier nicht näher beschreiben. Dessen Aufgaben übernimmt in solch einem Kleinnetzwerk der Server mit. Erst bei größeren Netzwerken sind Switches (fast) unerlässlich, da sie auch einen Teil der Konfiguration übernehmen und die Netzwerkverwaltung vereinfachen. Beispielsweise, wenn die Erstellung von mehreren kleinen Unternetzwerken mit unterschiedlichen Benutzerrechten erforderlich wird.
Für die oben gestellte Aufgabe können wir hier darauf verzichten.
Den Anfang macht wieder der gesamte hardewaretechnische Aufbau des Netzwerkes. Also das Einsetzen der Netzwerkkarten in die Arbeitsstationen und den Server und das Verbinden über RJ45-Patchkabel.
Dieses Kabel besteht aus 8 paarig und untereinander verdrillten Kabellitzen, umgeben von einer Alufolie als Abschirmung (Koaxialkabel dagegen: 1 Leiter und 1 Abschirmung). RJ-45 ist eigentlich die genaue Bezeichnung des verwendeten Steckers. RJ steht dabei für Registered Jack, also registrierte Buchse, die 45 steht für die 8-polige Anschlussnorm. RJ-11 ist dagegen z.B. der kleine vierpolige Telefonstecker.
Es empfiehlt sich, auf dem Server ein Betriebssystem einzusetzen, das den Anforderungen eines Servers auch gerecht wird. Möglich wären z.B. Windows NT4, Windows 2000 Server oder auch Server 2003. Das richtet sich hauptsächlich nach dem Budget für die Lizenzen. NT4 möchte ich hier einfach pauschal als veraltet bezeichnen, auch braucht man für die Verwaltung ein wenig mehr Kenntnisse. Win2000Server ist wohl die preiswerteste Variante. Wenn also alles eingebaut und zusammen gestöpselt ist, wird zuerst der Server gestartet.



Falls nötig, müssen jetzt die Treiber für die Netzwerkkarten installiert werden, danach beginnen wir mit der Konfiguration. Der Server erhält wieder die IP 192.168.0.1. Die Arbeitsstationen bekommen dann 192.168.0.2 bis 5. Jetzt wird die Internetverbindung wieder für die gemeinsame Nutzung freigegeben und eventuell zusätzliche Sicherheitssoftware installiert (Virenscanner, Firewall, Überwachungssoftware). Hier muss dann natürlich auch auf den Einsatz netzwerkfähiger Software geachtet werden. Großer Vorteil: Der Server überwacht den gesamten Datenverkehr. Bei allen anderen Netzwerkaufbauvarianten muss die Sicherheitssoftware auf allen Arbeitsstationen installiert werden. Dann wird für jede Arbeitsstation ein eigenes Benutzerkonto auf dem Server angelegt. Die Benutzernamen und Passwörter sind die Anmeldedaten der Arbeitsstationen am Server. Damit ist der Server schon eingerichtet und wir können uns direkt den Arbeitsstationen zuwenden. Nach der Treiberinstallation und Festlegung der IP muss nur noch die automatische Anmeldung am Server realisiert werden. Am einfachsten bewerkstelligt man das dadurch, dass die Anmeldedaten der Nutzer an den Arbeitsstationen mit den Anmeldedaten der für sie auf dem Server erstellten Benutzerkonten übereinstimmen. Und schon kann es losgehen.
Weiterer Vorteil dieser Konstellation: Die Arbeitsstationen können auf einfache Art ihre wichtigen Daten auf dem Server sichern. Dazu ist lediglich die Erstellung eines entsprechenden Ordners auf dem Server notwendig.
Leider funktionieren solche Sicherheitseinstellungen unter Windows ´95; ´98 und ME nicht oder nur mangelhaft. Deshalb empfehle ich für die Erstellung solcher Netzwerke auf den Arbeitsstationen Windows 2000 einzusetzen.

Die Routerlösung:



Statt eines ganzen zusätzlichen PCs wird hier nur ein kleines Gerät eingesetzt. Es verwaltet das Netzwerk und steuert die Internetverbindung. Allerdings sind hier nur externe Modems (56k; ISDN oder DSL) einsetzbar. Das wiederum bringt gerade für 56k und ISDN-Modems den Vorteil, das sie für Dialer (die ja im WWW leider immer noch ein großes Problem darstellen) absolut unangreifbar sind. Das folgt daraus, das die Steuerung über HTML, also im Prinzip eine Website erfolgt. Diese ist nur aus dem angeschlossenen Netzwerk heraus aufrufbar.



Eine Installation der Modemsoftware ist damit nicht mehr nötig. Die IP´s der einzelnen Rechner sind hinter dem Router nach außen hin nicht einsehbar. Ein potentieller Hacker hätte hier schon fast keine Chance mehr. Des weiteren können viele Router auch einen Drucker verwalten, der dann als echter Netzwerkdrucker allen angeschlossenen Rechnern zur Verfügung steht.
Zum Aufbau:
Jeder Rechner erhält eine Netzwerkkarte, die mit dem Router verbunden wird. Dafür wird wieder das oben schon beschriebene RJ45-Patchkabel benötigt.
Das Modem wird ebenfalls am Router eingestöpselt. Nach der Netzwerkkartentreiberinstallation (falls nötig) wird dem Browser noch die Internetverbindung über das lokale Netzwerk eingetragen.


Einfach nur alle Häkchen entfernen…

Schon kann es losgehen. Sicherheitssoftware muss hier auf allen Rechnern installiert werden. Bei richtiger Konfiguration wird der Rechner dafür zum Hochsicherheitstrakt. Natürlich kann man ein Netzwerk heutzutage auch „wireless“, also kabellos über Funktechnik erstellen. Der finanzielle Aufwand dafür ist dann etwas größer, sonst kommt es sicherheitstechnisch aufs Gleiche.
Zu beachten ist dann nur, dass man Geräte verwendet, die ihre Daten verschlüsselt übertragen. Sonst könnte es unter Umständen vorkommen, dass der Nachbar, der auch ein Funknetzwerk betreibt, sich Zugang zu den Daten verschaffen kann…

Router/ Switch/ Hub

Zum Schluss möchte ich mal ein wenig auf die Unterschiede zwischen Router, Switch und Hub eingehen.
Vom Aussehen her ähneln sich diese Geräte ja sehr, erfüllen aber ganz andere Aufgaben.

Ein Router stellt für ein Netzwerk über die Telefonleitung eine Verbindung zu einem andern Netzwerk (z.B. Internet) her.
Der Switch ist ein aktiver Netzwerkknoten. Er kann, falls das gebraucht wird, Netzwerkadressen für die einzelnen angeschlossenen Rechner vergeben. Auch die Zugriffsrechte der angeschlossenen Rechner oder Teilnetze können über den Switch verwaltet werden.
Der Hub (engl.: Netzwerkknoten) dagegen kann keine Netzwerkadressen vergeben. Er ist ein passiver Netzwerkknoten.
Manche Hubs können zusätzlich als Signalverstärker dienen (wenn sie über einen eigenen Stromanschluss verfügen). Das kann z.B. bei großen Entfernungen zwischen Rechner und Switch notwendig werden.
Diese kleine Skizze soll das verdeutlichen.



Drei kleinere Unternetzwerke sind über einen Switch mit dem Server verbunden, der wiederum über den Router mit dem Internet.
Die Hubs sind nur Verbinder, die die wenigen Anschlüsse des Switches in mehrere Leitungen aufsplitten.
Der Switch verbindet und entscheidet über Kommunikationsmöglichkeiten.
Beispielsweise könnte man hier einstellen, dass Netz A und B zwar miteinander kommunizieren können, Netz A aber dabei nicht mit Netz C.
Moderne Router vereinigen heute Switch und Router und können zumeist noch einen Drucker ansteuern.

Schlussbemerkung:

Das Thema Netzwerke ist zu umfangreich, um es hier vollständig abhandeln zu können.
Für weitergehende Fragen oder auch als Einrichtungshelfer stehe ich gern zur Verfügung.
Besonderer Dank geht hier auch an die Adresse von Nash.Bridges, für seine Unterstützung bei der Ausarbeitung dieses Beitrages.

Wer möchte, kann sich diesen Beitrag HIER als PDF-Dokument downloaden.
Signatur von »Willi«
;) Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie hattest,
dann mußt Du etwas tun, was Du noch nie getan hast ;)

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem deutschen Politiker und einem Mafioso?

Mafiosos sind intelligent und halten Ihre Versprechen...

2

Dienstag, 23. November 2004, 23:56

Danke, danke. Der Beitrag hat mir als Hardware-Laien gut weitergeholfen! :)

3

Mittwoch, 24. November 2004, 09:53

Ich hab mich etwas über die Kategorisierung: unechter Server == alt == BNC-Kabel, echter Server == neu == rj45 gewundert.

Die vielmehr gängigste Variante in aktuellen Heimnetzwerken ist doch wohl eine Art Peer-To-Peer Netzwerk. Sprich ein Netzwerk aufgebaut mit Twisted-Pair Kabeln und rj45 Steckern ;) und die Verbindung über einen entsprechenden Router/Hub/Switch .. je nach Laune. Für viele, die eine Internetverbindung von all ihren Rechnern aus brauchen und auf umständliche Internetfreigaben (NAT, Proxies...) verzichten wollen, bietet sich wohl ein zentraler Router an, der diese Aufgaben mit übernehmen kann und als Gateway fürs Internet dient. Die anderen Rechner im Netzwerk können dann aber durchaus ja sowohl server als auch client Aufgaben übernehmen. Eine Sache die inzwischen jedes gängige Betriebssystem kann. Da muss man dann auch kein Windows 2000 Server installieren ;) ... da du betont hast, dass du speziell die Heimnutzer ansprechen wolltest, hab ich mich darüber doch etwas gewundert ;) - weil wer macht denn sowas? ;)
Signatur von »Snoop« The use of COBOL cripples the mind; its teaching should, therefore, be
regarded as a criminal offence.
-- Edsger W. Dijkstra, SIGPLAN Notices, Volume 17, Number 5 (11.05.1930 - 07.08.2002)

4

Mittwoch, 24. November 2004, 12:43

Was verwundert Dich denn an dieser Kategorisierung? Die Peer to Peer oder Bustopologie mit BNC-Kabeln ist doch nun wirklich schon älter, und mit RJ-45-Patchkabeln ist diese Art nicht zu bauen. RJ-45-Patchkabel sind Twisted Pair, hab ich ja auch beschrieben (...paarig und untereinander verdrillt...) nur hab ich der Verständlichkeit halber einige unwesentliche Fachbegriffe weggelassen. Mein Beitrag erhebt auch keine Ansprüche auf Vollständigkeit, was die Arten der Netzwerke angeht. Ich habe einfach nur drei Möglichkeiten ausgewählt. Ich sprach auch nicht davon, dass man unbedingt ein reines Serverbetriebssystem einsetzen muss, ich habe es empfohlen. Wenn man das tut, muss man in der Folge auch Antivirensoftware, Firewall usw. danach ausrichten, sonst ist es sinnlos. Wenn das nicht gewünscht wird, geht es auch anders.

Zitat von »Snoop«


...Für viele, die eine Internetverbindung von all ihren Rechnern aus brauchen und auf umständliche Internetfreigaben (NAT, Proxies...) verzichten wollen, bietet sich wohl ein zentraler Router an, der diese Aufgaben mit übernehmen kann und als Gateway fürs Internet dient...

Was bitte hab ich denn beschrieben??

Zitat von »Snoop«


...Sprich ein Netzwerk aufgebaut mit Twisted-Pair Kabeln und rj45 Steckern und die Verbindung über einen entsprechenden Router/Hub/Switch .. je nach Laune...

Und was bitte steht unter Punkt 3??
Und "eine Art Peer to Peer"?
Die Bus- oder Peer to Peer-Topologie eines Netzwerkes ist ja wohl dadurch gekennzeichnet, dass die Daten durch ein Kabel laufen, welches an allen Rechnern VORBEI führt. Die Daten laufen also auch an anderen Rechnern VORBEI. Ist bei Verbindung mit Twisted Pair aber nicht der Fall. Weder bei Einbau eines Servers, noch beim Einsatz eines Routers/Switches/Hubs... Fällt im Busnetzwerk ein Rechner aus, ist der (vom Intenetanschlussrechner gesehen) dahinter liegende Netzwerkteil tot. Sehr störanfällig, das ist der Nachteil von Peer to Peer. Kann mit anderen Varianten kaum passieren, fällt in meinen anderen beiden vorgeschlagenen Topologien eine Arbeitsstation aus, fehlt sie halt, die anderen können ungestört weiter arbeiten.
Alle drei beschriebenen Netzwerkvarianten sind durchaus gängig und auch im Bereich der Heimnetzwerke durchaus üblich.
Wo also liegt bitte Dein Problem mit meinem Beitrag?

PS: ...je nach Laune... lassen sich Router/Switch/Hub bestimmt nicht einsetzen.
Die wesentlichen Unterschiede dieser Geräte sind auch näher erläutert. Das sollte man schon beachten.... Das moderne Geräte hier mittlerweile sozusagen 3 in 1 sind, habe ich ja auch erwähnt, deshalb darf man sie aber noch lange nicht durcheinander würfeln oder verwechseln...
Signatur von »Willi«
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Mittwoch, 24. November 2004, 13:48

Ist es nicht gerade bei einem Heimnetzwerk die einfachste und günstigste Lösung, zwei Rechner mittels eines gekreuzten RJ-45-Kabels mitteinander zu verbinden? Die dafür benötigten zwei Netzwerkkarten und das Kabel kosten höchstens zehn Euro. Will man ein Netzwerk mit mehr als zwei Rechnern aufbauen benötigt man dann halt einen Hub oder Switch und verbindet die Rechner mittels einem RJ-45-Kabels damit. Richtig komfortabel ist natürlich ein Router mit intergriertem Hub oder Switch, der dann zentral Internetzugang und gelegentlich auch einen Druckeranschluss bereitstellen kann.

Danke für den informativen Beitrag. Vielleicht solltest du dich aber auf die gebräuchlichsten Lösungen beschränken, da die vielen Alternativen Neulinge sicher stark verunsichern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DukeXP« (24. November 2004, 14:00)


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Mittwoch, 24. November 2004, 15:01

Zitat von »DukeXP«

Ist es nicht gerade bei einem Heimnetzwerk die einfachste und günstigste Lösung, zwei Rechner mittels eines gekreuzten RJ-45-Kabels mitteinander zu verbinden? Die dafür benötigten zwei Netzwerkkarten und das Kabel kosten höchstens zehn Euro.


Das kommt ganz auf die Länge des Kabels und den Laden an, du sprichst hier wohl nur von Versandpreisen. Ich habe übrigends mit der Internetferbindungsfreigabe und dem Sambar
Proxyserver nicht unbedingt positive Erfahrungen gemacht. Proxy schmiert ab, Internetverbindungsfreigabe macht wozu sie lust hat. Für mich ist die Routerlösung die beste. In großen Firmen/Unis wird aber auch gerne squid als Proxyserver verwendet, da er seiten zwischenspeichern kann und damit den Traffic reduziert und nicht so oft abschmiert.

BNC ist meiner Meinung nach stark veraltet und würde ich nicht mehr einsetzten.
Beim Kabel ist noch der Biegeradius zu beachten, der bei Kabel der Kategorie 5 Twisted pair wesentlich enger sein kann.
BNC hat aber einen Vorteil, die Kabellänge darf bis max 185 m lang sein, bei Twisted pair nur max 100m. Repeater können diese Längen dann nochmals erweitern.

Zitat


komfortabel ist natürlich ein Router mit intergriertem Hub oder Switch, der dann zentral Internetzugang und gelegentlich auch einen Druckeranschluss bereitstellen kann.

Dito.
Aber das kostet ja Geld und die meisten Leuten wollen ja für ein Netzwerk nix ausgeben,
man ärgert sich im Endefekt lieber über ein nichtfunktionierendes Netzwerk.
Signatur von »oop1« _________

7

Mittwoch, 24. November 2004, 19:30

Ey, Leute, ich weiss nicht, was das jetzt hier werden soll, ich hab eine einfache Anleitung für einfache Anwender geschrieben, um einige wenige von vielen tausend möglichen Lösungen aufzuzeigen. Wie kommt ihr jetzt bitte auf Crossover und zwei Rechner?? Ich hatte am Anfang des Beitrages doch eindeutig eine Aufgabe formuliert...

Zitat von »Willi«


AUFGABE: 4 Rechner sollen gemeinsam den Familieninternetzugang nutzen können, wobei nur beschränkter Datenzugriff der Rechner untereinander möglich sein soll. Ein klassisches Netzwerk also.

Was soll ich denn arme Otto-Normalos, die von Netzwerken überhaupt noch keinen blassen haben, da noch mit Kabellängen und Repeatern erschrecken?? Oder gar komplizierten Softwareservern (von denen zusätzlich noch tausend Varianten existieren, aber nur wenige wirklich gut funktionieren)?
Ich führe doch in meinem Beitrag ganz bewusst von einer leicht veralteten Lösung über eine etwas kompliziertere auf eine relativ einfache, preiswerte und sichere Variante.
Es gibt immer tausend Wege, die nach Rom führen, soll ich hier ein Buch schreiben oder was??
Das ist ein Tutorial, eine Anleitung, wie man es machen kann, NICHT MUSS!! Genau wie die vielen Programmiertutorials, da gibt es auch viele Varianten, mindestens so viel wie Programmiersprachen!
Soweit dazu. Wenn ich Eure Kommentare so lese, kann ich mich leider des Eindruckes nicht erwehren, dass Ihr beim Lesen mit Euren Gedanken ganz woanders wart. Die Fragen, die Ihr hier aufgeworfen habt, sind in meinem Text alle beantwortet, bzw. abgehandelt. Text wurde im Vorhinein! von 2 Leuten boardextern und von Nash gelesen und verstanden...

So, Schluss.
Signatur von »Willi«
;) Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie hattest,
dann mußt Du etwas tun, was Du noch nie getan hast ;)

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem deutschen Politiker und einem Mafioso?

Mafiosos sind intelligent und halten Ihre Versprechen...

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Donnerstag, 25. November 2004, 18:44

Mein Gott - fühl dich doch nicht gleich angekackt!!! Das ist ja furchtbar! Ich hab lediglich gesagt, dass ich die Einteilung "echter Server" -- "unechter Server" unglücklich fand. Ich hab nirgends behauptet, dass dein Beitrag absolut scheiße ist oder ich ihn nicht sogar ganz großartig fand! Entschuldige das ich die Lobhudelei anfangs weggelassen hatte ;)
Offensichtlich hast du mein peer-to-peer auch nicht verstanden. Mit peer-to-peer meine ich die Tatsache, dass jeder Rechner innerhalb eines Netzwerkes sowohl Server, als auch Client aufgaben gleichzeitig wahrnehmen kann, wie bei jeder peer-2-peer Anwendung verteilter Art der Fall (File-Sharing-Tools). Das setze ich nicht gleichbedeutend mit einem Bus-Netzwerk (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-peer). Da stimme ich dir natürlich zu, dass das veraltet ist.
In deinem Beitrag klang es so, als wäre nur die Möglichkeit gegeben, dass ein zentraler Rechner Serveraufgaben erledigt (Fileserver, Router, Printserver, whatweißichnochfürndollerServer). Da wollte ich nachhaken - wenn du das doch geschrieben haben solltest und ich es überlesen hab, dann ist ja gut ;)
Ich habe den Router dann nochmal aufgeführt, weil der ja nebenher als Gateway fürs Internet dienen kann, wenn man es als zu umständlich empfindet, einen der "gleichberechtigten" Rechner immer laufen zu haben oder diesen erst anschalten muss, damit andere Rechner über diesen Rechner (Gateway) dann ins Internet können. Ich habe nicht grundsätzlich von einer Router-Lösung gesprochen - das hattest du ja eben schon erwähnt ;)

Also grundsätzlich hab ich dich wohl einfach in deiner Definition Server missverstanden... für mich übernimmt jeder Rechner, der seine Daten anderen zur Verfügung stellt, einen Server-Dienst. Wenn du also von einer "echter Server"-Lösung sprichst, dann hatte ich gedacht, dass eben nur dieser Rechner seine Daten an andere Mitglieder-PCs im Netzwerk zur Verfügung stellt und diese anderen Rechner auch nur beschränkten Zugriff schreibender Art auf bestimmte Verzeichnisse erhalten.

P.S.
Und wenn andere noch ne Ergänzung mit Cross-Over bringen, ist doch prima ;) - von denen hat doch auch keiner behauptet, dass dein Beitrag fürs Klo wäre ;) - sie haben sich damit ganz offensichtlich beschäftigt und festgestellt, dass se noch ne andere billige Lösung in petto haben, wenn man mal eben zwei Rechner verdrahten will...
Ich hätt mich über so ne rege Diskussion bzgl. meiner regulären Ausdrücke sicherlich gefreut ;)
Signatur von »Snoop« The use of COBOL cripples the mind; its teaching should, therefore, be
regarded as a criminal offence.
-- Edsger W. Dijkstra, SIGPLAN Notices, Volume 17, Number 5 (11.05.1930 - 07.08.2002)