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1

Sonntag, 5. Januar 2003, 13:27

Was kostet gutes Webdesign?

03.01.2003 21:04 Uhr

Zitat

Was kostet gutes Webdesign?

Für viele eigentlich eine wichtige Frage. Nur mit den Preisen rücken die Webdesigner oft nicht so schnell raus. Eine Transparenz ist hier nicht gegeben.

Eine offene Preispolitik unterstützt Kostenweb.de mit ihrem Projekt zu dem Thema. Von Projekten unter 1000 Euro sollte man die Finger lassen.

Die Branche ist überlaufen von Möchtegern-Webdesignern, die zu Dumpingpreisen schlechte Arbeit leisten.

Quelle: http://www.esim.net/kostenweb2/index.htm

PS: Lest Euch mal den Werbetext durch, den das Unternehmen für Webseiten "unter 1000 Euro" geschrieben hat und postet dann mal Eure Meinung hier ...

:D :D

2

Sonntag, 5. Januar 2003, 14:01

Werbetext?!?
Sorry, ich find keinen Werbetext. Oder bin ich Blind?!? ?(

3

Sonntag, 5. Januar 2003, 14:12

Guten Morgen zusammen.

Nash.Bridges:
Das Zitat dort oben soll offenbar einen anpreisenden, für diese Firme werbenden Text darstellen.

Investorman:
Soviel ist nun klar, aber auf was genau willst du hinaus? :)


Chacabaou.

4

Sonntag, 5. Januar 2003, 14:37

Ich sehe keinen Werbetext - und was da steht ist absolut korrekt...
Signatur von »Snoop« The use of COBOL cripples the mind; its teaching should, therefore, be
regarded as a criminal offence.
-- Edsger W. Dijkstra, SIGPLAN Notices, Volume 17, Number 5 (11.05.1930 - 07.08.2002)

5

Sonntag, 5. Januar 2003, 14:45

Moin,

naja die sogenatte "Neffenwebseite", wie es da so treffend heißt, könnte doch auch nicht schlecht ausfallen. Schließlich produzieren wir hier - als Schüler und Studenten - doch auch keinen Müll oder seh ich das falsch? Oder sind wir etwa nur eine kleine Ausnahme auf dem großen Markt?

Tobias
Signatur von »t-ob-i« {SIGNATUR}

6

Sonntag, 5. Januar 2003, 15:10

Ich zitiere mal:

Zitat

Alles was unter 1000 EURO angeboten wird, hat seinen Haken
Klar: alles! Ganz pauschal! [/ironie]

Zitat

Wenn Ihr Budget einfach sehr begrenzt ist, können Sie Folgendes tun: Sagen Sie einfach, daß Sie nicht mehr als 1000 EURO ausgeben können. [...]Freiberufler bieten Ihnen vielleicht eine kleine aber feine Visitenkarte an - etwa 1 bis 5 Seiten, deren textliche Inhalte Sie liefern müssen.
1-5 Seiten für 1000 Euro?! Da frage ich doch lieber memowe, der das sich für die Hälfte macht und ebenso professionell ist ...

Zitat

Für den Betrag von etwa 1000 bis 1500 EURO bekommen Sie lediglich eine Visitenkarte.


PS: Einmal Luft holen kostet ab sofort 5 Euro!

Und wer mal auf deren Disclaimer geklickt hat, weiß deren Professionalität einzuschätzen. - Na schönen Schrank!

7

Sonntag, 5. Januar 2003, 16:22

Kannst du einem "Neffen" vertrauen in dem was er da tut? Bei einer beauftragten Firma, respektive Freiberufler hast du zumindest ne gewisse Zusammenarbeits-Basis... der Haken bei der Beauftragung von Memowe wäre z.B. der, dass du ihn zufällig kennst. Was ist, wenn dir das Endprodukt dann nich gefällt? ... jemand der einen Auftrag unter 1000 Euro annimmt, hat vermutlich keine Fixkosten ... wenig Arbeit oder er ist sonst nicht ausgelastet genug... oder es ist nen Student, der die Arbeit einschätzen kann und macht das evtl. mal ganz fix... hab ich auch schon für 1000 Euro gemacht - die Arbeit für die Seiten war nen Witz... ich hab auch selbst kaum was gemacht - hab mich in erster Linie mit dem Kerl unterhalten ;) - und nen paar Bilder bearbeitet - das HTML hab ich machen lassen *g* ... aber grundsätzlich würde ich auch unter 1000 Euro nix mehr annehmen. Das muss dann schon wirklich nen bekannter sein. Aber dafür ist mir meine "Freizeit" wahrlich zu kostbar, als dass ich da für weniger arbeiten wollen würde.

Und man muss halt bedenken, dass ein Freiberufler von dem Geld irgendwie leben muss ;) - bei unter 1000 Euro hat er da einen zu geringen Stundenlohn - da lohnt sich das Freiberuflerdasein nicht mehr.
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regarded as a criminal offence.
-- Edsger W. Dijkstra, SIGPLAN Notices, Volume 17, Number 5 (11.05.1930 - 07.08.2002)

8

Sonntag, 5. Januar 2003, 18:33

Zitat

Und man muss halt bedenken, dass ein Freiberufler von dem Geld irgendwie leben muss Augenzwinkern - bei unter 1000 Euro hat er da einen zu geringen Stundenlohn - da lohnt sich das Freiberuflerdasein nicht mehr.

jep genau das ist mit der 1000eur Regel gemeint.

Brauchst ja nurmal nachrechnen, bei 50 - 100 € Stundenlohn, wär das eine Arbeitszeit von 10 - 20 Stunden .. soviel kommt schnell zusammen.

Jemand der ein Projekt für wesentlich weniger Geld bearbeitet, kann davon nicht leben, macht das also höchstwahrscheinlich nicht professionell, sondern nebenbei.


Wenn nun also eine professionelle Homepage gesucht ist, kann eine Firma hier schonmal über den Preis ausfiltern.

Natürlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel, Schüler können geniale Homepages abliefern und Webdesign-Firmen den letzten Schrott.


Am Ende haben wir trotzallem eine Marktwirtschaft wo Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen :) Genauso wie man als Webdesigner und raffgieriger Kapitalist natürlich auch immer die Konsumentenrente (man merkt ich hab in der BWL-Vorlesung aufgepasst ;)) abschöpfen sollte (also das die Differenz zwischen dem was der Kunde zu zahlen bereit ist und das was es kostet)
Mit anderen Worten .. manchmal kann als kleiner Freelancer ein höherer Preis Professionalität vortäuschen, während man bei kleinen Kunden (wo der Chef noch die Buchhaltung macht ;)) etwas tiefer ansetzt.


Gorgonzola
Signatur von »Gorgonzola« There is a theory which states that if ever anyone discovers what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre.
There is another theory which states that this has already happened.

9

Sonntag, 5. Januar 2003, 19:29

1000€ ?!?
Also ich weiß nicht.
Gut, für einen Selbständigen, der damit sein Lebensunterhalt verdienen muss, das kann ich verstehen.

Aber 1000€ für jemanden, der das Nachmitags macht, ein bischen Übertrieben... Aber wenn das Standart ist, muss man wohl mit gehen. Ich mach jetzt nichts mehr unter 1000€! :P

Zu diesen "Neffen"-Seiten: Hm... ich denke es kommt auf den/die "Neffen" an. Ich denke hier im Forum gibt es auch solche "Neffen". Aber man sollte sich wirklich über den "Neffen" klar werden und sich seine Website angucken und falls die so aus sieht wie die hier: http://mathew.noplanet.de/anfang.htm , finger Weg!
Wenn die Seite des "Neffen" gut aus sieht, im Internet mit anderen Webseiten vergleichen und dann Entscheiden.

[q=t-ob-i] Oder sind wir etwa nur eine kleine Ausnahme auf dem großen Markt?[/q]
Hm... bei dem was ich manch mal im Internet sehe, kommt mir das so vor :D

10

Sonntag, 5. Januar 2003, 22:32

Also so gut ist die Website von Kostenweb.de nicht, das sie so große Töne spücken dürfen. Aber grundsätzlich haben sie sicher recht: Am Besten ist es Webauftritte für Firmen von professionellen Firmen erstellen zu lassen. Aber bzgl. des Preises kann man natürlich streiten...
Signatur von »The Dom« TheDom
Webprojects by The Dom - www.thedom.de

11

Montag, 6. Januar 2003, 10:11

Jetzt mal von mir ein kleines Statement dazu, vor allem zur Glaubwürdigkeit der Quelle, zumal ich zumindest mir von denen nicht sagen lassen würde, wieviel Webdesign kostet. Die Seiten weisen zahlreiche Mängel auf, die das ganze fast schon satirisch wirken lassen. Mal das, was ich auf Anhieb gefunden habe:
  • Das "HTML" strotzt von Fehlern: http://validator.w3.org/check?uri=http%3…eb2%2Findex.htm
  • Merkwürdige CSS-Eigenschaften das: http://jigsaw.w3.org/css-validator/valid…=1&profile=css2 - nicht nur, dass meinem Brauser das styleNN.css geschickt wird und da offenbar Eigenschaften enthalten sind, von denen selbst die wissen, dass sie erstens ein Brauser, den man entfernt mit "NN" in Verbindung bringen könnte, diese Pseudo-CSS-Eigenschaften zum Glück nicht beherrscht, und zweitens der Usability sehr abträglich sind, nein, sie fördern auch meine Bildung! Die CSS-Eigenschaft buttonface kannte ich noch nicht. Ich werde mich mal informieren müssen...
  • Mit der Abwärtskompatibilität ist dann auch Sense: http://www.delorie.com/web/lynxview.cgi?…eb2%2Findex.htm - daher kommen dann auch die schlechten Suchmaschinenergebnisse. Beim Googlen nach "Was kostet eine Internetseite?" werden fünf Ergebnisse gefunden. esim.de liegt hier knapp hinter Halloheinsberg.de.
Obwohl sie in gewisser Weise recht haben, dass man als professioneller Webdesigner, der davon leben muss, schnell auf 1000 Euro kommt, sehe ich mich in gewisser Weise persönlich angegriffen, mich, der noch nie ein Internetangebot über 1000 Euronen entwickelt hat, als "Neffen-Webdesigner" hinzustellen.

Zum Glück braucht man dieser Quelle keine allzugroße Bedeutung beimessen. Und darum bin ich auch

nicht traurig:
mem, der das als Freiberufler für mehr Eurogeld machte.

12

Dienstag, 7. Januar 2003, 13:33

Zitat

Original von memoweObwohl sie in gewisser Weise recht haben, dass man als professioneller Webdesigner, der davon leben muss, schnell auf 1000 Euro kommt, sehe ich mich in gewisser Weise persönlich angegriffen, mich, der noch nie ein Internetangebot über 1000 Euronen entwickelt hat, als "Neffen-Webdesigner" hinzustellen.


Natürlich ist die Aussage etwas sehr pauschalisiert, aber ich denke mal der Punkt ist einfach das haufenweise schlechte "Neffen-Webdesigner" mit MS-klicki-Bunti Progies den Markt belasten, während genauso, sich viele gute Webdesinger unter Wert verkaufen.

Natürlich kann ein kleiner Verein nicht soviel zahlen wie ein riesiger Konzern.
Aber der Wert einer Ware wird ja nicht durch die Kosten zur Herstellung oder die Qualität bestimmt, sondern vielmehr ausschließlich dadurch was der Kunde zu zahlen bereit ist. (siehe Kosten für Windows ... eigentlich müßte man da ja als Kunde noch Geld rausbekommen ;) oder Musik-CDs deren Herstellungkosten ja gerademal im Cent-Bereich liegen oder Markenkleidung ... etc. )
Deswegen sollte man als Webdesigner auch sehr gut wissen was die eigene Arbeit wert ist und sich nicht darunter verkaufen. Eine großformatige Zeitungsanzeige in einer halbwegs überregionalen Zeitung gibts auch nicht für nen läppischen 3stelligen Betrag.

Auch kann man für eine Arbeit, die zum größtenteil aus Wissen und Informationen besteht, eigentlich keinen festen Stundenlohn ansetzen, da da ja auch immer Vorleistungen in Form von Jahrelangem lernen und herumschlagen mit HTML-Foren (;)) mit einfließen. Dann einfach zu sagen "ich hab 10 stunden an der webseite gearbeitet also verlange ich bei 10eur/h vom Kunden 100eur" ist dann sicherlich die beste Art um Preisdumping zu betreiben.


Aber ich denke mal das sowas halt ein prinzipielles Problem in einem Markt ist, in dem sich professionelle Anbieter genauso wie auch Freizeitanbieter aufhalten und gegenseitig Konkurrenz machen.



Gorgonzola
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Gorgonzola« (7. Januar 2003, 16:03)


13

Dienstag, 7. Januar 2003, 15:12

Zitat

Original von Gorgonzola

Zitat

Original von memoweObwohl sie in gewisser Weise recht haben, dass man als professioneller Webdesigner, der davon leben muss, schnell auf 1000 Euro kommt, sehe ich mich in gewisser Weise persönlich angegriffen, mich, der noch nie ein Internetangebot über 1000 Euronen entwickelt hat, als "Neffen-Webdesigner" hinzustellen.


Natürlich ist die Aussage etwas sehr pauschalisiert, aber ich denke mal der Punkt ist einfach das haufenweise schlechte "Neffen-Webdesigner" mit MS-klicki-Bunti Progies den Markt belasten, während genauso, sich viele gute Webdesinger unter Wert verkaufen.


Das denke ich auch .. die Anzahl derjenigen die das Ganze hobbymäßig machen, dabei gut sind und auch noch konkrete Aufträge bekommen und diese dann zufriedenstellend und vor allem günstig erledigt, ist denke ich eher gering.
Der Haken liegt dabei in der Professionalität. Ich würde mir das als Firma wirklich genau überlegen, wen ich da "einstelle", um für mich ein weltweites Aushängeschild zu erstellen. Bei einer Firma bzw. einem etabliertem Freiberufler (wobei es fraglich ist, ob die Berufsart bei selbstständigen Ein-Mann-Unternehmen im Bereich Webdesign zulässig ist?) weiß ich zumindest, dass dieser Mensch das was er macht, so macht, dass er davon leben kann, bzw. dass er davon leben will. Er macht das hauptberuflich und kann mich jederzeit beraten, bzw. kann meinen Auftrag so ausführen, wie ich ihn haben will. Wenn ich das ganze beim Schüler oder Student um die Ecke machen lasse, werd ich irgendwann nen Problem bekommen... Stichwort Abi - "Ach nee.. . da muss ich für meine mündliche Prüfung lernen" ... oder Student: "Jo - ne... mein Vordiplom ist mir da wichtiger... und tschüss...". Hab ich ja an mir selbst gesehn... ich hätte mein "Beschäftigungsverhältnis" nicht wirklich länger aufrechterhalten können, wenn es nicht so schon zu Ende gewesen wäre...
Fakt ist übrigens auch, dass Unternehmen eher zurückschrecken, wenn der Auftragnehmer einen eher geringen Stundenlohn nimmt. Es gibt dazu ja im IT Bereich Tabellen, welche Stundenlöhne so üblich sind... die 30 Euro pro Stunde kann maximal noch nen Schüler/Student nehmen, bei denen von Anfang an klar ist, die machen das nebenbei ... wenn eine Firma ein weniger wichtiges Projekt zu vergeben hat, kann sie das so machen - ist mir ja so gegangen... ich hab in etwa den Betrag genommen pro Stunde. Für ein richtiges Projekt hätte ich meine Bedenken mit Schülern/Studenten... es sei denn es gibt ein handfestes Portfolio - evtl. Zeugnisse... dann würde ich aber auch als Schüler/Student wieder mehr verlangen. Denn gerade wenn diese durchaus qualifizierten Leute gleichzeitig auf dem Markt sind und konkurrenzlose Preise bieten können, weil sie das ganze "for fun" machen können, verderben sie damit nur den Markt und zahlreiche Webdesign-Firmen die davon leben müssen, können dicht machen... bzw. haben ja schon dicht gemacht. Viele Layout-Agenturen haben ja auch bereits ihre Web-Sparten wieder abschaffen müssen...
Also letztlich ist die Aussage einfach grundsätzlich richtig ... wenn jemand weniger als 1000 Euro nimmt, ist da ein Haken! Ob der Haken dabei kalkulierbar ist.. darüber kann man ja reden. Das Risiko ist aber ungleich höher... und wer billig kauft, kauft zweimal.

Zitat


Deswegen sollte man als Webdesigner auch sehr gut wissen was die eigene Arbeit wert ist und sich nicht darunter verkaufen. Eine großformatige Zeitungsanzeige in einer halbwegs überregionalen Zeitung gibts auch nicht für nen läppischen 3stelligen Betrag.


ACK

Zitat


Aber ich denke mal das sowas halt ein prinzipielles Problem in einem Markt ist, in dem sich professionelle Anbieter genauso wie auch Freizeitanbieter aufhalten und gegenseitig Konkurrenz machen.

Genau da ist das Problem... und dabei wird leider nicht das Geschäft belebt, vielmehr kommen immer mehr "Versager" in die Branche die mit wirklichen Dumping-Preisen locken können - zwei Aufträge machen und dann wieder weg vom Fenster sind... dabei aber durch Pfuscherei, schlampige Arbeit oder schlichtweg Unfähigkeit die ganze Branche in den Dreck ziehen... welches Unternehmen hat heutzutage noch keine schlechten Erfahrungen mit IT-Leuten gemacht? Die IT-Leute evtl. selbst ;) - die haben ihre hausgemachten Probleme - aber sonst? ... und das kommt nicht zuletzt daher, dass es halt doch viele billige/unfähige Leute gibt ;) ... und die billigen/fähigen Leute haben dann kaum noch Chancen reinzukommen, weil der Markt schlichtweg überschwemmt ist.

Achso by the way:

Memo: ich finds net so doll, wenn du wirklich ständig diese Markup/CSS Keule aus dem Sattel ziehst. Die Qualität des Markups der Seite hat doch wirklich keinen Zusammenhang mit den Aussagen die dort gemacht wurden. Und immer alles an diesen technischen Banalitäten festzuhalten und Professionalität tatsächlich nur daran zu messen, halte ich für etwas ... borniert? Oder auch für "Korinthenkackerei"? Ich weiß nich... find das unpässlich. Denn so schlimm sieht die Seite nu nich aus...
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14

Dienstag, 7. Januar 2003, 16:48

Zitat


Zitat


Aber ich denke mal das sowas halt ein prinzipielles Problem in einem Markt ist, in dem sich professionelle Anbieter genauso wie auch Freizeitanbieter aufhalten und gegenseitig Konkurrenz machen.

Genau da ist das Problem... und dabei wird leider nicht das Geschäft belebt, vielmehr kommen immer mehr "Versager" in die Branche die mit wirklichen Dumping-Preisen locken können - zwei Aufträge machen und dann wieder weg vom Fenster sind... dabei aber durch Pfuscherei, schlampige Arbeit oder schlichtweg Unfähigkeit die ganze Branche in den Dreck ziehen...

Ich denke, wenn man so durchs Internet Surft kann man ne menge "möchte gern" Webdesigner Websites stollpern, die bieten ihre Sachen dann für 20€, 50€, 100€, 150€, etc. an beiten, die Websites sind nicht gut Design, Grafiken schlecht komprimiert, schlechtes HTML, CSS (Stichwort: "MS-klicki-Bunti Progies" ;) ). Auf solchen Seiten ist dann entweder eine Schlechte Referenz (Stichwort: "Neffen-Design") oder gar keine!
Solche Webdesigner sind dann auf "Seiten" wie ich oben eine gennant habe ( http://mathew.noplanet.de/anfang.htm ) an zu treffen und loben dann solche Seiten, wie z.B. "[...] Ja, deine Seite sieht auch nicht schlecht aus [...]".

15

Dienstag, 7. Januar 2003, 19:06

Zitat

Original von Snoop
Memo: ich finds net so doll, wenn du wirklich ständig diese Markup/CSS Keule aus dem Sattel ziehst.
Habe ich ja garnicht. Ich habe nachgeschaut, ob das, was die verkaufen (nämlich Webseiten) den simpelsten Anforderungen, nämlich Validität, genügt - das Ergebnis ist erdrückend. Die Markup/CSS-Keule habe ich im Sack gelassen, was auch immer das sei. ;)

mem

16

Dienstag, 7. Januar 2003, 23:41

Zitat

Original von memowe
Ich habe nachgeschaut, ob das, was die verkaufen (nämlich Webseiten)


machen sie das?
im Impressum steht da aber was anderes

Zitat

Sie [die kostenweb.de Website - Anm.] soll eine Entscheidungshilfe für Onlineprojekte sein und Unternehmern, die eine Internetpräsenz haben oder anstreben, unterstützen. Für Neueinsteiger kann sie eine Orientierung sein, um herauszufinden, wieviel sie für ihre eigene Arbeit verlangen können. Die Inhalte entstanden aus Recherchen, Erfahrungen und dem Austausch zwischen mir und anderen freiberuflichen Webdesignern und Agenturen.


und die validität ist sicherlich ein wichtiger Punkt von Webdesign ... allerdings auch nur einer unter vielen ... das jetzt nur am Rande und ohne schlechten Quellcode verteidigen zu wollen ;)


Gorgonzola
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gorgonzola« (7. Januar 2003, 23:43)


17

Mittwoch, 8. Januar 2003, 07:35

Zitat

Original von Gorgonzola

Zitat

Original von memowe
Ich habe nachgeschaut, ob das, was die verkaufen (nämlich Webseiten)
machen sie das?
im Impressum steht da aber was anderes
OK, dann nicht, sorry. ;)

Zitat

und die validität ist sicherlich ein wichtiger Punkt von Webdesign
Validität ist Voraussetzung für Webdesign. Sie ermöglicht alles und bewirkt nichts. Aber wenn Webdesigner nichtmal richtiges HTML schreiben, sollten sie darüber nachdenken, ob sie sich nicht selbst belügen. Und so viele Fehler auf einer Webseite, die so pauschale Rundumschläge verteilt, wirkt irgendwie lächerlich auf mich.

Nichtsdestotrotz ist es meine Meinung, dass sie gewissermaßen Recht haben - ich habe nur den Weg, die Meinung rüberzubringen bemängelt.

mem

18

Mittwoch, 8. Januar 2003, 21:06

Eine Firma kann halbwegs anspruchsvolle Projekte kaum für einen Preis unter 1000 € anbieten - schon allein die Arbeitsszeit macht wohl ein paar hundert Euro aus.

Ich würde nichtmal für über 1000 € für andere Personen / Firmen / etc. eine Homepage erstellen! Freizeit und meine eigenen Projekte haben für mich absolute Priorität - und außerdem habe ich ja auch noch einen Job, damit es nicht langweilig wird. :D

WebDesign oder "Homepage-Basteln" macht am meisten Spaß für den Eigenbedarf und wenn man für Freunde und Bekannte arbeiten kann - da geht dann auch gleich die Seitenerstellung schneller, weil man sich auch mit dem Content auskennt.

Mir sind einige von wirklich professionellen WebDesignern erstellte Homepages kleinerer Firmen bekannt, die dermaßen unpersönlich sind und komplett am Firmenkonzept vorbeigehen, dass man sich wirklich überlegen sollte, ob man's nicht doch einen Schüler machen lässt. :P

Servus!

-=DukeXP=-

19

Donnerstag, 9. Januar 2003, 21:07

Was mir bekannt ist: Ich hab noch keine Firmenwebsite gesehen, die in allen Browsern gut aussieht und valide ist (Ausnahme: "Atelier Paul" *g*).
-> reine Flash-Seiten ohne irgendwelchen Ersatz sehen in meinem NN gar nicht aus, weil ich aus Ladezeittechnischen Gründen das Plug-In nicht installiert hab. Das Beispiel das ich hatte, ist jetzt gerade wieder auf Normalbetrieb umgestellt worden.
-> www.netcologne.de - die Seite sieht ganz nett aus, aber der Quellcode ist grässlich und mit Netscape kann ich den Online-Service nicht nutzen (damit haben NN-Nutzer keine Chance, an die Telefon-Rechnung zu kommen, so eine Unverschämtheit!)
-> www.stadt-koeln.de - Die Startseite, einklich ganz einfach zu handeln, ist dank vieler unnötiger Layout-Tabellen >40 KB groß. Mit CSS kriegt man das sicher auf höchstens 6-8 KB runtergeschraubt. In der Schule, wo wir zu 15 Leuten auf die Seite gehen wollten, hatten wir mit einer gemeinsamen Bandbreite von 1024 KBit sehr lange Wartezeiten, minutenlange Wartezeiten.
-> www.koeln.de - das Hauptframe ist schon 44 KB groß, das ließe sich sicherlich auf <10 KB reduzieren...
-> T-Online.de - Frames, bei der Startseite findet das W3C auf derzeit 982 Zeilen (davon sicher 400 überflüssig) derzeit 367 Fehler. http://validator.w3.org/check?uri=http%3…stern+Europe%29
-> http://shop.lego.com/whatsnew.asp - ich hab mal eben JS deaktiviert und bin drauf gegangen - Fazit: kein Navigieren möglich.

Daraus lässt sich folgern: Die derzeitigen Internetauftritte fast aller Firmen sind so miserabel, dass man sie nicht weiterempfehlen kann. Die meisten Firmen haben tausende Euronen ausgegeben ohne eine gute Gegenleistung zu haben... sie sollten zu memowe rennen und den fragen, das ist sicherlich tausendmal ergiebiger :P

Wenn Leute kein 100% richtiges Markup können, ist das nicht so schlimm, aber wenn sie solche Fehler machen wie die großen Agenturen bzw. ihre Webdesigner, dann kann man sie total vergessen...

wenn ich jetzt eine Firma hätte, zu der ich ne umfangreiche Site bräuchte, und kein bisschen HTML könnte, so würde ich erstmal jemanden in der Firma, der gestalterisch brauchbar ist, ein Grund-Design (farben, Aufbau etc.) machen lassen, damit zu nem guten Webdesigner (Mirko Westermeier) gehen und den diese CI umsetzen lassen, und einen einigermaßen HTML-könnenden Mitarbeiter von diesem in die CSS-Classes einweisen lassen und dann mit der Pflege des Objektes beauftragen. Nichts gegen Memos Farbwahl, aber für ne überragende CI ist eine Planung im Unternehmen am geeignetsten (mein ich mal so).

@Memowe: Das Geschleime bitte nicht ernstnehmen :D

So, jetzt hab genug Schwachsinn geschrieben, jetzt dürft ihr wieder ;)
Signatur von »Alex« Man muss nichts sehen, um zu sehen, dass man nichts sieht, aber man muss etwas sehen, um zu sehen, was man nicht sieht.

20

Donnerstag, 9. Januar 2003, 21:54

Ich möchte mich dem Thread von Alex anschließen und weiter führen:

Nicht nur das die großen Firmen ein Schlechten Websites habe, die Tausend Fehler haben, es geht noch weiter.

Ich hab gerade mal das große Internat Portal Web.de ( http://web.de ) durch gecheckt.
Naja, typisch Portal Design, es ist im Lynx Viewer sehr unübersichtlich.
-> http://www.delorie.com/web/lynxview.cgi?…2F%2Fwww.web.de

Die Quelltext der Website ist alleine auch schon 45 KB groß, ich hab ihn nicht "entschlüsselt" (übersichtlicher aufgeteilt), also kann ich nicht genau sagen was sich davon in CSS realisieren lässt.

Aber jetzt kommt das stärkste Stück an Web.de.
Der Quelltext ist ein einziges Chaos! Und er lässt sich auch nicht auf Fehler im HTML Valdiator Testen, weil Web.de keinen einzigen Doctype besitzt.
-> http://validator.w3.org/check?uri=http%3A%2F%2Fwww.web.de


Das eizige, woran man nicht meckern kann ist das CSS, das ist Valide!
-> http://jigsaw.w3.org/css-validator/valid…=1&profile=css2

Verantwortlich für dieses Chaos ist die Firma Metrix Design ( http://www.metrix.de ), die auch die Website von 1 und 1 und viele andere große bekannte Websites designt hat.
Auch diese Website scheit noch nie was von Doctyps gehört zu haben!
http://validator.w3.org/check?uri=http%3…ww.metrix.de%2F

Ich weiß nicht was ich davon halten soll?!?
Die großen Firmen, die viel Geld (über 1000€ pro Projekt) mit ihren Projekten machen, halten sich nicht mal im geringsten an den W3C Standart und haben nocht nicht mals DOCTYPES (!!!) und wir reißen uns hier sprich Wörtlich den Ar... auf, damit jede Website perfekt in jedem Browser angezeigt und dem HTML Stadndart entspricht.
Was soll man dazu noch sagen?!?
Ich bin geschockt und ich würde sagen, das nicht alle Projekte, auch von großen "professionellen" Firmen, die über 1000€ verlangen, wirklich gut sind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nash.Bridges« (9. Januar 2003, 21:57)