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1

Freitag, 30. Mai 2003, 21:44

mal was anderes vorstellen...:)

http://www.intasol.de/designfrage

Könnt Ihr Euch ja mal anschauen, bedenkt ich will keine Bewertung zum Design :D.

Schaut mal nach..
Signatur von »ARESOL« wieder da

2

Freitag, 30. Mai 2003, 22:22

RE: mal was anderes vorstellen...:)

Ja was soll man dazu sagen ...

Viel Text und davon gehen mindestens 70% komplett am eigentlichen Thema vorbei. Die Frage nach dem Design hat nicht wirklich etwas mit irgendwelchen Plugins zu tun.

Zitat

Es geht nicht da drum, wie es einem selbst am besten gefällt. Dem Kunden muss es gefallen und die Seite muss hinzu zugänglich sein, ohne Downloads jeglicher Art.

Ist das wirklich so? Sind meine Augen anders, als die Augen meiner Kunden? Kann ich die Kunden auf meine Seite loslassen, wenn sie mir selbst schon nicht gefällt?

Nehmen wir mal dieses kleine Board hier. Wenn ich es ansehe, dann gefällt mir was ich sehe. So kann ich sagen das ich der Admin bin, ohne mich dafür in Grund und Boden schämen zu müssen. Wenn nu ein potentieller Member (Kunde) kommt und sagt, dass er die Seite schei**e findet ... gut dann hab ich vielleicht einen Kunden verloren, aber man kann es halt nicht jedem recht machen.

Und was dieses Blabla von "Es geht doch eh nur um Infos" angeht ... das kannst du meistens in die Tonne boxen. Wenn dem nämlich so wäre, dann frage ich mich, weswegen dann tonnenweise Geld für Werbefritzen ausgegeben werden. Es geht halt nicht nur um Inhalt, sondern auch um die Verpackung, wenn man gegen die Konkurrenz bestehen will.

Denk mal nach ... :]
Signatur von »TheNobody Style«

3

Freitag, 30. Mai 2003, 22:27

Stimmt schon TNS, ich sollte hinzusagen, das sich diesen Text aus den einzelnen Diskussionen mit Boardmebern, (besonders memowe), geschrieben habe, weil ich daraus gelernt habe.

Aber ist es nicht so, dass der Kunde manchmal einen Geschmack hat, der einem selbst überhaupt nicht gefällt? Kümmert es dich wenn Dir ein potenzieller Kunde (ist jetzt ein Beispiel und nicht real gedacht! ) 2000 Euro bietet wenn Du ihm 5 Seiten machst, mit blauem Hintergrund und roter Schrift?? Würdest Du dann sagen: "Ne das kann ich auf keinen Fall machen, weil ich das nicht verantworten kann?"

Denk Du mal drüber nach :]


Editiergrund: Euro-Zeichen
Signatur von »ARESOL« wieder da

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ARESOL« (30. Mai 2003, 22:28)


4

Freitag, 30. Mai 2003, 22:40

Zitat

Kümmert es dich wenn Dir ein potenzieller Kunde [...] 2000 Euro bietet wenn Du ihm 5 Seiten machst, mit blauem Hintergrund und roter Schrift?? Würdest Du dann sagen: "Ne das kann ich auf keinen Fall machen ..."
Das ist eindeutig zu kurz gedacht. In einem solchen Fall ist es Aufgabe des Anbieters, den Kunden von einer besseren „Idee“ zu überzeugen und ihm zu erläutern, wieso, weshalb, warum seine Vorstellungen eher negativ sind.

Denn man darf nicht nur an diesen einen Kunden denken. Kunden bekommt der „kleine“ Webdesigner durch Mundpropaganda und da bedeuten solche Referenzen wie oben beschrieben das Todesurteil.

Der nachhaltige Servicegedanke sollte den Webdesigner prägen, denn ansonsten bleibt es bei diesem einen Auftrag!!
Signatur von »Investorman« ______________________________

Investorman.com || Webmasterrecht.de || Recht interessant - Die Linksammlung zum Internetrecht

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Investorman« (30. Mai 2003, 22:42)


5

Freitag, 30. Mai 2003, 22:46

Richtig, aber was ist wenn der Kunde dadrauf behackt?? Sagt Ihr dann nein, das war meine Frage. Was ist wenn der Kunde sich nicht belehren lässt? Natürlich muss jeder Webdesigner versuchen das beste aus jeder Referenz zu machen und es als Service zu sehen, gutes Webdesign abzuliefern. Aber gehen wir doch mal von diesem speziellen Fall aus...
Signatur von »ARESOL« wieder da

6

Freitag, 30. Mai 2003, 23:05

Zitat

Original von ARESOL
Richtig, aber was ist wenn der Kunde dadrauf behackt?? Sagt Ihr dann nein, das war meine Frage. Was ist wenn der Kunde sich nicht belehren lässt? Natürlich muss jeder Webdesigner versuchen das beste aus jeder Referenz zu machen und es als Service zu sehen, gutes Webdesign abzuliefern. Aber gehen wir doch mal von diesem speziellen Fall aus...

wenn der Kunde es unbedingt will, kein Problem, aber warum fragt er mich dann? Er wird doch sicher jemanden finden, der das für ihn billiger und schneller erledigt...
in die Referenzen auf meiner fiktiven Homepage käme er aber garantiert nicht, und für die 2000 Euro will er sicher auch nicht meinen Namen auf seiner WebSite haben ;) und ich werde abstreiten, diese schaurige WebSite erstellt zu haben...

"Sollten Sie oder jemand aus Ihrem Team gefangen oder getötet werden, wird der Minister jegliche Kenntnis von Ihrer Operation abstreiten." :P
Signatur von »Alex« Man muss nichts sehen, um zu sehen, dass man nichts sieht, aber man muss etwas sehen, um zu sehen, was man nicht sieht.

7

Sonntag, 1. Juni 2003, 09:30

Wenn der Kunde etwas will, was Accessibility- oder Usability-Fehler erzwingt, muss man ihm nahebringen (am besten nicht mit Worten, sondern als praktische Demonstration), warum das unvorteilhaft ist. Das ist die Pflicht des Webautors. Wie er sich dann entscheidet, ist seine Sache.

Wenn es aber lediglich um die Optik geht, die nur eine Teilmenge des "Designs" ist, was einige immer wieder anders verstehen, dann sind die Geschmäcker ganz verschieden. Das ist ganz normal und auch gut so. Solange eine Webseite funktioniert, kann der Kunde die Optik gerne so haben, wie er will, auch wenn man in Extremfällen beratend eingreifen kann/sollte.

Ganz anders sieht es aus, wenn man das Anbieter-Kunde-Verhältnis nicht so auffasst, wie Ihr alle, sondern so, wie es wirklich funktioniert: der Anbieter ist derjenige, der eine Webseite hat und der (potentielle) Kunde ist der Surfer. Auch hier interessiert basal, dass die Seite zugänglich ist und nutzbar ist. Dann kommt die Optik, die aber wirklich Geschmackssache ist. Hier ist dann primär wichtig, dass die Seite den Kunden als Surfer anspricht und nicht den Anbieter. Denn der will mit der Seite nichts kaufen. Was diese Dinge betrifft, ist "Steffi Abel" ziemlich kompetent und gibt davon auch einiges auf den Webseiten preis: Der Köder muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler..

Ich finde den Text von ARESOL ganz gut. Es ist wichtig, dass die Seite dem Kunden als Surfer gefällt. Ob sie dem Anbieter oder dem Webautor gefällt ist irrelevant. Das ist keine Aussage darüber, dass sie dem Anbieter oder dem Webautor nicht gefallen dürfe, wie einige hier schon wieder polarisierend angemeckert haben, sonder es ist schlicht nicht wichtig!

Mirko :)
Signatur von »memowe« Mirko Westermeier - Public key: 0x730E195D
Key fingerprint = 55A8 9646 9B58 60AC B5BC 9661 FDD4 93C0 730E 195D

8

Sonntag, 1. Juni 2003, 11:35

<offtopic>

Da ich mir den Webspace unter der Domain intasol.de für ein Schulprojekt registriert habe, werde ich nun immer ein paar Texte hier veröffentlichen, die ich verfasst habe. Werde diese dann immer zum zerreißen im Forum präsentieren. </offtopic>
Signatur von »ARESOL« wieder da