Du bist nicht angemeldet.

1

Dienstag, 12. April 2005, 02:49

Umfrage: 78 Prozent der deutschen Jugendlichen glauben an Gott

Zitat von »BILD.de«

Umfrage: 78 Prozent der deutschen Jugendlichen glauben an Gott
Montag, 11. April 2005, 22.20 Uhr
Mehr als zwei Drittel aller Deutschen glauben an Gott. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Omni Quest“ für den „Kölner Stadt-Anzeiger“. Auffällig sei dabei, daß sich überproportional viele Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren (78 Prozent) zum Glauben an Gott bekennen. In der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen sind es nur 58 Prozent. Befragt wurden bundesweit 1004 Personen ab 14 Jahren.

BILD dir deine Meinung.
Geht es nur mir so oder sind das echt reichlich schwachsinnige Werte?


btw:
Das ergab eine repräsentative Umfrage [...] Befragt wurden bundesweit 1004 Personen ab 14 Jahren. :irre:

Wenn ich das lese ... repräsentativ .... ich lach mich wech. Ich glaub ich mach ne WSB-Zweigstelle auf ... das WSBMFI (WSB-MeinungsForschungsInstitut). Die "bundesweit 1004 Personen ab 14 Jahren" krieg ich auch noch zusammen.


nur mal so ...
Signatur von »TheNobody Style«

2

Dienstag, 12. April 2005, 17:29

Die Zahlen sind ja wohl sowas von Quatsch...

Also in meiner Klasse ist es in etwa so: 2-3 Gläubige (darunter ich ;) ), 23-24 Ungläubige...
Auch in unserer Gemeinde ist die Zahl der Jugend(mitarbeiter) sehr gering... Ich könnte jetzt aus dem Stehgreif nur 10 weitere nennen, von bestimmt ~100, die in der Kirche gemeldet sind. Auch beim konfi hat man es gemerkt, rein aus Überzeugung haben sich bestimmt nur max. 25% konfirmieren lassen...

Also, nix da mit den wünscheswerten Zahlen...

MfG MaMo

3

Mittwoch, 13. April 2005, 08:10

Also ich persönlich glaube nicht an Gott... Alleine aus dem einfachen Grund, weil die moderne Wissenschaft (soviel wir auch immer noch nicht wissen, oder aber auch nie wissen werden) einen "Gott" überflüssig gemacht hat.

Zudem ist mir der "Glaube an Gott" zu offensichtlich menschlicher Natur, aber das ist eine andere Geschichte und soll eventuell an anderer Stelle weiter ausgeführt werden...

Zur Umfrage:

Eines der ersten Dinge, die man als Biologie-Student lernt, wenn es an das statistische Auswerten und Aufbereiten von Messdaten geht, ist: "Traue niemals einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast..."

Es gibt nahezu kein Diagramm auf der Welt, das nicht in irgendeiner Form beschönigt wurde, möchte ich mal behaupten. Aber auch das ist ebenfalls eine andere Geschichte...

1004 Personen als repräsentativ für ein Volk von 80.000.000 Menschen zu erklären, ist stochastischer Dünnschiss. Aber von der Zeitschrift mit den vier großen Buchstaben - mit der ich bereits seit Jahren auf Kriegsfuß stehe - erwarte ich auch gar nichts anderes...

Ich wette ich würde 1005 Personen zusammenkriegen, welche der B*** zu 100 Prozent einen seriösen Journalismus bescheinigen. Soviel dazu... :undecided:
Signatur von »LapisInfernalis« Eine Milde Gabe...

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Albert Einstein (1879-1955)

A common mistake people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
Douglas Adams (1952-2001)

4

Mittwoch, 13. April 2005, 13:50

Meiner Meinung machen alle die behaupten, die Wissenschaft würde Gott überflüssig machen sich selber etwas vor. Schließlich definiert sich der Begriff 'Gott' aus dem Glauben an etwas Übergeordnetes ... und auch die Naturwissenschaft ist nicht bis zum letzten Ende beweisbar sondern fundiert immer auf irgendwelchen Annahmen und eben 'Glauben'
Letzten Endes glaubt wohl jeder an seinen persönlichen Gott .. nur wird er immer anders bezeichnet und noch viel öfters verleugnet ;)

Anders wärs natürlich mit der Frage nach Gott im christlichen Sinne ...



Zitat von »LapisInfernalis«

1004 Personen als repräsentativ für ein Volk von 80.000.000 Menschen zu erklären, ist stochastischer Dünnschiss.


das ist nicht richtig, vorausgesetzt die Personen selber sind richtig ausgewählt, entsprechen also dem Bevölkerungsdurchschnitt (und das ist das eigentlich schwierige), wird eine Umfrage mit 1000 Personen allgemein als repräsentativ angesehen (genauigkeit von deutlich über 95%). Mit anderen Worten eine Umfrage wird auch nicht seriöser wenn 10.000 oder 100.000 Leute befragt wurden, das wichtige ist die richtige Auswahl der Leute.

Das siehst du z.B. bei den Wahlumfragen, da werden meistens auch nur um die 1000 Personen befragt und das Ergebnis kann bis auf ein paar Prozent genau hochgerechnet werden.



Gorgonzola
Signatur von »Gorgonzola« There is a theory which states that if ever anyone discovers what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre.
There is another theory which states that this has already happened.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gorgonzola« (13. April 2005, 14:01)


5

Mittwoch, 13. April 2005, 14:05

Da hast Du recht... Repräsentativ ist ja nicht die Menge, sondern das Auswahlverfahren... So kann z.B. eine Auswahl über Telefonlisten nie repräsentativ sein, da alle Personen ohne Telefon nicht mit erfasst werden.

Ich denke das ist, was Du meinst, oder?

Und mit "Gott überflüssig gemacht" war in der Tat die religiöse Variante gemeint...
Signatur von »LapisInfernalis« Eine Milde Gabe...

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Albert Einstein (1879-1955)

A common mistake people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
Douglas Adams (1952-2001)

6

Mittwoch, 13. April 2005, 14:17

totally d'accord ;)

Eine Tendenz zum Nihilismus ist wohl hauptsächlich bei den etwas jüngeren unter uns zu erkennen ;) ... problem dabei ist, dass man, wenn man jünger ist dazu neigt überhaupt erstmal alles anzuzweifeln.

Die Frage "glaubst du an Gott?" ist natürlich auch etwas problematisch. Ich hätte da evtl. auch nein geantwortet - die Frage "Glaubst du an irgendwas?" allerdings wohl mit ja. Jemanden der tatsächlich an nichts glaubt, gibt es meiner Überzeugung nach nämlich tatsächlich nicht.

Und genauso flach ist auch die Behauptung der Gott-Gegner: "Wenn es einen Gott gäbe, würde er sowas nicht zulassen..."... warum? Wo steht denn - oder wo ist definiert, dass Gott immer dafür sorgt, dass es Menschen gut geht, dass er tatsächlich die Allmacht über alles hat und dafür sorgt, dass nur noch positive Sachen geschehen...?

allerdings ist das Ergebnis der Bild-Umfrage natürlich trotzdem fragwürdig ... die Vermutung liegt nahe, dass dort nicht wirklich sorgsam ausgewählt wurde.
Signatur von »Snoop« The use of COBOL cripples the mind; its teaching should, therefore, be
regarded as a criminal offence.
-- Edsger W. Dijkstra, SIGPLAN Notices, Volume 17, Number 5 (11.05.1930 - 07.08.2002)

7

Mittwoch, 13. April 2005, 16:19

Zitat von »Snoop«

Und genauso flach ist auch die Behauptung der Gott-Gegner: "Wenn es einen Gott gäbe, würde er sowas nicht zulassen..."... warum? Wo steht denn - oder wo ist definiert, dass Gott immer dafür sorgt, dass es Menschen gut geht, dass er tatsächlich die Allmacht über alles hat und dafür sorgt, dass nur noch positive Sachen geschehen...?
Genau, da stimme ich dir voll zu! Endlich sagt es mal einer :)

Zitat von »Snoop«

allerdings ist das Ergebnis der Bild-Umfrage natürlich trotzdem fragwürdig ... die Vermutung liegt nahe, dass dort nicht wirklich sorgsam ausgewählt wurde.
Ich würde denen Zutrauen das die in paar Kirchengemeinden gegangen sind und dort gefragt haben :D :wallbash:

8

Mittwoch, 13. April 2005, 17:12

[q=Snoop]Und genauso flach ist auch die Behauptung der Gott-Gegner: "Wenn es einen Gott gäbe, würde er sowas nicht zulassen..."... warum? Wo steht denn - oder wo ist definiert, dass Gott immer dafür sorgt, dass es Menschen gut geht, dass er tatsächlich die Allmacht über alles hat und dafür sorgt, dass nur noch positive Sachen geschehen...?[/q]
Dem kann auch ich nur zustimmen... Und, dass obwohl ich in die Kategorie der Gott-"Gegner" (im weiteren Sinne, weil ich ja nichts gegen den Glaube an Gott habe, diesen nur nicht teile) gehöre...

Aber mal im ernst... Wer ist denn bitte so "eingeschränkt", dass er dieses Argument aus Überzeugung verwendet? Obwohl... Es gibt auch Spinner, die sich aufgrund Ihrer "Überzeugung" selbst in die Luft jagen...
Signatur von »LapisInfernalis« Eine Milde Gabe...

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Albert Einstein (1879-1955)

A common mistake people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
Douglas Adams (1952-2001)

9

Mittwoch, 13. April 2005, 18:23

Zitat von »LapisInfernalis«

Aber mal im ernst... Wer ist denn bitte so "eingeschränkt", dass er dieses Argument aus Überzeugung verwendet? Obwohl...
Och gerade gestern sagte das ne Klassenkameradin zu mir... :wallbash:

10

Freitag, 15. April 2005, 21:43

Bei uns in der Stufe gibt es folgende Verteilung (ca.):
15/70 kath. Religion
25/70 ev. Religion
30/70 Philo, davon haben nachweislich min. 10 einen Glauben
50/70 entspricht 72%.

Wie viele wirklich ohne Bekenntnis in Religion hocken oder trotz Philo an Gott glauben, weiß ich leider nicht.
Jedenfalls ist die weite Mehrheit unserer Stufe gläubig; min. ein Drittel geht regelmäßig zur Kirche (das sind die, wo es mir bekannt ist - bei einem weiteren Drittel kann ich es mir gut vorstellen). 3 sind bekanntermaßen Messdiener; 6 Leute in einem Bibelkreis (ein total verschworener Haufen)... und nein, ich wohne nicht im tiefsten Bayern...

Ist jetzt zwar nicht repräsentativ, da ein Gymnasium weitgehend von Kindern aus Akademikerfamilien besucht wird, aber trotzdem... ich meine, die Zahlen könnten stimmen.

Da ihr ja alle sooo sehr an Gott glaubt,

Zitat

weil die moderne Wissenschaft [...] einen "Gott" überflüssig gemacht hat.

Wer kann mir sagen, wo der Ursprung der Erde und des Weltalls und der Materie und der Energie etc. ist? Irgendwo muss das Zeug ja schließlich herkommen... vun nix kütt nix, wie der Kölsche zu sagen pflegt...
Signatur von »Alex« Man muss nichts sehen, um zu sehen, dass man nichts sieht, aber man muss etwas sehen, um zu sehen, was man nicht sieht.

11

Freitag, 15. April 2005, 23:40

Zitat von »Alex«

Wer kann mir sagen, wo der Ursprung der Erde und des Weltalls und der Materie und der Energie etc. ist? Irgendwo muss das Zeug ja schließlich herkommen... vun nix kütt nix, wie der Kölsche zu sagen pflegt...



das ist einfach ... da mit dem Urknall nach allgemeiner Vorstellung auch die Zeit (und der Raum) erst entstanden ist, gab es einfach kein 'vorher' und somit stellt sich die Frage wo es herkommt garnicht.

Wer sich das jetzt nicht vorstellen kann .. ähm .. liegt daran, dass wir wohl doch nicht die krone der Schöpfung sind ;)



Gorgonzola
Signatur von »Gorgonzola« There is a theory which states that if ever anyone discovers what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre.
There is another theory which states that this has already happened.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gorgonzola« (15. April 2005, 23:42)


12

Samstag, 16. April 2005, 10:02

Also ich kann nur von mir reden. Ich bin katholisch getauft, hatte meine Kommunion und wurde sogar gefirmt. Ich war ca 5 Jahre lang Messdiener und fast jede Woche in der Kirche...
An Gott oder etwas anderes glaube ich jedoch nicht. Klingt zwar komisch ist aber so :D

Als ich ca 15-16 war habe ich mir erstmal wirkliche Gedanken über das "Thema" gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir die Religion nocht nicht wirklich viel gebracht hat. Ein bissel Geld bei der Kommunion, ein Abendessen bei der Firmung und ein bisschen Taschengeld bei Beerdigungen (ja, da gabs bei uns immer 5 Mark) war das einzige, was mir spontan einfällt. Von Beantwortung von irgendwelchen Sinnfragen, zur Entstehung der Welt hat mir sie keine Antworten geliefert, das hat mir die "Wissenschaft" gegeben...

Und ich mach jetzt besser meinen PC aus, da klappert was ganz komisch...

13

Samstag, 16. April 2005, 10:37

Zitat von »Kotzebärchen«

Und ich mach jetzt besser meinen PC aus, da klappert was ganz komisch...
Das war bestimmt der heilige Geist. :D
Signatur von »Investorman« ______________________________

Investorman.com || Webmasterrecht.de || Recht interessant - Die Linksammlung zum Internetrecht

14

Samstag, 16. April 2005, 11:54

Zitat von »Gorgonzola«

das ist einfach ... da mit dem Urknall nach allgemeiner Vorstellung auch die Zeit (und der Raum) erst entstanden ist
Wenn etwas entsteht, gibt es nach Meinung der Wissenschaft aber immer etwas, aus dem es entsteht. Also: Woraus sind Raum und Zeit entstanden?


Zitat

Wer sich das jetzt nicht vorstellen kann .. ähm .. liegt daran, dass wir wohl doch nicht die krone der Schöpfung sind ;)
Und wer oder was ist dann bitte die Krone der Schöpfung?
Signatur von »Alex« Man muss nichts sehen, um zu sehen, dass man nichts sieht, aber man muss etwas sehen, um zu sehen, was man nicht sieht.

15

Samstag, 16. April 2005, 12:41

Zeit ist nicht entstanden, sondern is eine menschengemachte Erklärung für Abstände zwischen Ereignissen.

Ich finde es immer wieder niedlich, wenn der Versuch unternommen wird, die Entstehung allen Lebens dem Herrn Gott in die Schuhe zu drücken. Ich bin der festen Überzeugung, dass es im Universum noch weit mehr Leben gibt. Etwas anderes zu glauben wäre schlicht und einfach unlogisch und anmaßend. Wer will so vermessen sein zu behaupten, dass die gottesfürchtige (ein Wort das man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte) Lebens- und Glaubensweise das einzig Wahre ist ... für jede Form von Zivilisation, welches es in den unendlichen Weiten so geben wird.
Es ist also bekennender Logiker reichlich interessant, sich mit "Glauben" auseinanderzusetzen.

Meiner Meinung nach:
Religion ist ein von einzelnen machtgeilen Menschen gemachtes Mittel, um leicht eine grosse Menschenmenge nach eigenen Vorstellungen zu beherrschen. (Wenn vor Gott alle Menschen gleich sind, warum sind dann Schwule weniger gleich als Heteros? [rethorisch]). Heutzutage macht man das mit Gesetzbüchern. Sieht man das in diesem Blickwinkel, dann ist Religion völlig in Ordnung, da die Menschheit ohne eine Forum von "Ordnung" nicht funktioniert. "Gott" ist hierbei einfach nur ein Druckmittel ala "Tu das nicht, denn dann schnappen dich die Bullen".

Der Glaube an Gott ist oftmals nur der "Weg des geringsten Widerstandes". Es ist doch leichter bei zB Tragödien zu sagen das "Gotte es so gewollt" hat, als sich wirklich damit auseinanderzusetzen. Vielleicht hätte ich es manches mal leichter, wenn ich mir das so "erlären" könnte ...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt die wir nicht erklären können. Ein "Gott" gehört für mich definitiv nicht dazu ... für seine Existenz gibt es für mich noch nicht mal einen logischen Ansatzpunkt.

Bitte nicht falsch verstehen .... ich respektiere den Glauben eines Jeden, solange dieser sich damit nur selber schadet.

Soviel mal von mir ;)
Signatur von »TheNobody Style«

16

Sonntag, 17. April 2005, 19:36

Zitat

Wenn etwas entsteht, gibt es nach Meinung der Wissenschaft aber immer etwas, aus dem es entsteht. Also: Woraus sind Raum und Zeit entstanden?


aus dem nichts ;)



Gorgonzola
P.S.: um das nochmal klarzustellen .. damit etwas "aus etwas" entstehen kann setzt es einen zeitbegriff voraus.
Stephen Hawkings hat es mal ganz treffend beschrieben, vor dem Urknall gab es ebensowenig etwas, wie es einen Punkt nördlich vom Nordpol gibt.
Signatur von »Gorgonzola« There is a theory which states that if ever anyone discovers what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre.
There is another theory which states that this has already happened.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Gorgonzola« (17. April 2005, 22:35)


17

Sonntag, 17. April 2005, 22:17

Zitat von »Gorgonzola«

Letzten Endes glaubt wohl jeder an seinen persönlichen Gott .. nur wird er immer anders bezeichnet und noch viel öfters verleugnet


Matthäus 26,34 : Jesus zu Petrus:
Wahrlich, ich sage Dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst Du mich dreimal verleugnen....

Petrus verleugnete Jesus in dieser Nacht tatsächlich dreimal.
Bald darauf war er Bischof in Rom. Und wer wird ab morgen gewählt? Der 264. Nachfolger Petrus..... (oder schon der 265.???)
Wer die Bibel gelesen hat, der wird ständig auf solche Widersprüche stoßen.
Nichts desto trotz gönne ich jedem seinen Glauben, mir persönlich ist es völlig egal, ob 78% oder nur7,8% der deutschen Jugendlichen an Gott glauben. Ich bin sogar der Meinung, das diese Statistik durchaus ziemlich dicht an den tatsächlichen Verhältnissen dran sein dürfte, auch wenn längst nicht alle, die sagen gläubig zu sein, getauft sind. Die christliche Taufe ist für mich kein Ausdruck des Glaubens, sie ist dafür schlicht und einfach gar nicht notwendig. Darum ging es ja in der Umfrage ja wohl auch nicht.

Ich selbst glaube übrigens auch nicht an Gott, habe mich aber dennoch ein wenig mit der Bibel beschäftigt, einfach weil das eine interessante Lektüre ist....
Signatur von »Willi«
;) Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie hattest,
dann mußt Du etwas tun, was Du noch nie getan hast ;)

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem deutschen Politiker und einem Mafioso?

Mafiosos sind intelligent und halten Ihre Versprechen...