Zeit ist nicht entstanden, sondern is eine menschengemachte Erklärung für Abstände zwischen Ereignissen.
Ich finde es immer wieder niedlich, wenn der Versuch unternommen wird, die Entstehung allen Lebens dem Herrn Gott in die Schuhe zu drücken. Ich bin der festen Überzeugung, dass es im Universum noch weit mehr Leben gibt. Etwas anderes zu glauben wäre schlicht und einfach unlogisch und anmaßend. Wer will so vermessen sein zu behaupten, dass die gottesfürchtige (ein Wort das man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte) Lebens- und Glaubensweise das einzig Wahre ist ... für jede Form von Zivilisation, welches es in den unendlichen Weiten so geben wird.
Es ist also bekennender Logiker reichlich interessant, sich mit "Glauben" auseinanderzusetzen.
Meiner Meinung nach:
Religion ist ein von einzelnen machtgeilen Menschen gemachtes Mittel, um leicht eine grosse Menschenmenge nach eigenen Vorstellungen zu beherrschen. (Wenn vor Gott alle Menschen gleich sind, warum sind dann Schwule weniger gleich als Heteros? [rethorisch]). Heutzutage macht man das mit Gesetzbüchern. Sieht man das in diesem Blickwinkel, dann ist Religion völlig in Ordnung, da die Menschheit ohne eine Forum von "Ordnung" nicht funktioniert. "Gott" ist hierbei einfach nur ein Druckmittel ala "Tu das nicht, denn dann schnappen dich die Bullen".
Der Glaube an Gott ist oftmals nur der "Weg des geringsten Widerstandes". Es ist doch leichter bei zB Tragödien zu sagen das "Gotte es so gewollt" hat, als sich wirklich damit auseinanderzusetzen. Vielleicht hätte ich es manches mal leichter, wenn ich mir das so "erlären" könnte ...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt die wir nicht erklären können. Ein "Gott" gehört für mich definitiv nicht dazu ... für seine Existenz gibt es für mich noch nicht mal einen logischen Ansatzpunkt.
Bitte nicht falsch verstehen .... ich respektiere den Glauben eines Jeden, solange dieser sich damit nur selber schadet.
Soviel mal von mir