Du bist nicht angemeldet.

21

Mittwoch, 19. Januar 2005, 16:01

Du implizierst damit, dass Afrikaner grundsätzlich stumpfsinnige Vielrammler sind, oder? Kennst du so viele? Ist das tatsächlich so?
Warum ist es dann gleichzeitig fakt, dass die kinderreichsten Familien in Deutschland ausgerechnet aus sozial schwachen Millieus stammen? Das zum Thema füttern durch Suppenküche ;)
Der Sudan hätte durchaus die landwirtschaftlichen Kapazitäten sich selbst zu versorgen. Dummerweise werden da jährlich die hälfte der Kinder durch Mudjahedin versklavt, was dann leider auch eher nicht besonders förderlich ist, wenn man ne vernünftige Generation von Selbstversorgern schaffen möchte.

Also es liegt nicht immer unbedingt an den Menschen dort, dass es nicht funktioniert, wie sich das vielleicht mancher wünscht.

By the way: Eine Bahnhofsmission füttert keine Obdachlosen durch ;) ... ich war selbst mal in einer. Was man bekommt ist Kaffee oder Tee. Und Obdachlose gibt es dort eigentlich auch nicht... zudem die meistens schnell wieder verschwinden, da Alkohol verboten ist ;)

Achso: Die Freikaufmentalität find ich allerdings auch zum Kotzen. Nur - ich hab für mich persönlich keinen Grund gesehen jetzt nicht zu spenden. Hatte eh noch nichts gespendet und für den konkreten Fall fand ichs persönlich angebracht. Wenn andere nicht spenden, würde ich nie wagen das zu kritisieren!
Signatur von »Snoop« The use of COBOL cripples the mind; its teaching should, therefore, be
regarded as a criminal offence.
-- Edsger W. Dijkstra, SIGPLAN Notices, Volume 17, Number 5 (11.05.1930 - 07.08.2002)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Snoop« (19. Januar 2005, 16:09)


22

Mittwoch, 19. Januar 2005, 17:01

Zitat von »TNS«


uppsss ... was hab ich hier nur losgetreten

Was hattest Du denn erwartet? Gerade bei solchen Themen scheiden sich die Geister gewaltig.

Zitat von »TNS«


Sorry Alex, aber auch wenn ich die Argumentation durchaus nachvollziehen kann, so beläuft sich mein Verständnis solcher Sprüche bei NULL.

Dann müsst ihr konsequenterweise aber auch Kritik an meinem Ausspruch üben:

Zitat


Urlaub für Deutsche nur noch in Taiwan! Mit steuerabsatzfähigen Kondomen!
Und beim nächsten Tsunami werden ganz zufällig in Deutschland ein paar Arbeitsplätze frei...

Sicher hat Snoop Recht, wenn er meint, dass eine radikale Weltbevölkerungsdezimierung keine akzeptable Lösund der Witschaftsprobleme darstellt. Aber schaut euch doch um. Wie sieht es denn auf der Welt heute aus? Gut 5 Milliarden Menschen und stagnierende Wirtschaft.
"Wachstum" wird nur noch durch Kostensenkung vorgegaukelt. Automatisierung, Arbeitsplatzabbau und einen äußerst aggressiven GELDMARKT. Firmen kaufen sich gegenseitig auf, bilden komplizierte Konzerne und sind wegen stagnierender oder sogar sinkender Absätze nur durch brutalste RATIONALISIERUNGSMASSNAHMEN in der Lage, ihre Gewinne zu steigern.
Hier zeigen sich die berühmten "antagonistischen Widersprüche" des Kapitalismus.
Er kann nur mit ständig steigenden Profiten überleben.
Schaut euch den bisherigen Verlauf der Geschichte an. Der Kreislauf von W-K-K, also WACHSTUM-KRISE-KRIEG ist nicht zu übersehen.
Große Kriege sind nicht mehr machbar, da sie den Verursacher unweigerlich vernichten würden.
Also zetteln die USA als militärisch stärkste Macht der Welt lauter kleine Kriege an. Die anderen, die sich das nicht erlauben können, verfallen in die sogenannte humanitäre Hilfe, um sich dauerhaft Absatzmärkte zu sichern, bzw. diese sogar zu vergrößern. Wenn ich heute 1.000.000 Menschen mit Waren versorge, dann bringt das vielleicht pro Kopf 2 Euro im Jahr. In 10 Jahren sind aus einer Million Menschen schon mindestens fünf geworden. Immer noch 2 Euro Gwinn pro Kopf. Hoppla, ich habe ja plötzlich aus zwei Millionen Euro Zehn gemacht! Das ist Wirtschaftswachstum, odert??? Dabei geht es gar nicht um ECHTE LEISTUNGEN, nein, man stellt den betreffenden Ländern einfach Geld zur Verfügung, als Kredit, bekommt dafür z.b. Bodenschätze und kassiert kräftig Zinsen und Zinseszinsen, weil diese Länder natürlich niemals in der Lage sein werden, ihre Schulden abzubauen...
Dieser Kreislauf kann momentan nicht durchbrochen werden. Er kann nur kurzfristig unterbrochen werden, bis entweder sich die Menschheit tatsächlich in einem dritten Weltkrieg selbst in die Steinzeit zurückbombt oder eine andere Lösung des Problems gefunden wird, um diesen im Kapitalismus zwingend vorgeschriebenen Kreis zu beenden.
Bevor hier noch jemand denkt, ich würde dem Sozialismus hinterhertrauern.
Nein. Das war auch nicht die Lösung. Das starre System der Planwirtschaft musste über kurz oder lang so enden. Eine effektive Lösung muss beinhalten, dass jeder Mensch zufrieden sein kann. So lange es Unterschiede zwischen den Menschen, also Arme und Reiche gibt, wird es keine Gleichheit geben, Einige sind immer etwas gleicher als andere. So lange viele Menschen mit wenig Geld für wenige mit viel Geld arbeiten, sich also verkaufen müssen, wird es nicht möglich sein, eine effektive Lösung des Problems zu finden. Die wahre Macht liegt nicht in den Händen von Politikern, das sind ausnahmslos Marionetten des Kapitals, sie liegt im Geld. Hast du was, bist du was. Hast du nix, bist du auch nix. Wie sonst wäre es zu erklären, das ein Politiker von einem Konzern 8000 Euro Rente bekommt, dann seine Politikerkarriere aufgibt, um in dem selben Konzern, dem er als Wirtschaftsminister eine sehr lukrative Fusion mit einem anderen per MINISTERERLASS erlaubt hatte, einen Managerposten zu übernehmen?? Und jetzt dafür auch noch 3000 Euro Ministerrente kassiert? Neben seinem Managergehalt von mehr als 10000 Euro?? Welchen Grund hatte er wohl, gegen den Rat anderer, diesen Ministererlass durchzuboxen?? Das ist Wirtschaft heute. Geld ist nicht da, um Waren einzukaufen. Das Geld ist selbst zur Ware geworden. Das ist lukrativer, als umständliche Produktionen anzukurbeln. Leihen wir anderen das Geld dafür, kaufen ihnen billig die Waren ab und kassieren zusätzlich Zinsen für das geliehene Geld. So geht Kapitalismus. Humanität gibt es nicht. Nur Profit.
Es klingt nahezu nazistisch, wenn man die Meinung vertritt, dass momentan nur eine radikale Dezimierung der Weltbevölkerung das Problem wenigstens vorübergehend mindern könnte. Aber es ist leider tatsächlich so. Der erste Weltkrieg forderte in den beteiligten Ländern etwa 10 Millionen Tote. Danach ging es mit der Wirtschaft aufwärts.
Im Zweiten waren es 60 Millionen. Danach? Das sogenannte Wirtschaftswunder....Wir sind wieder in der Phase der Stagnation, der Krise...
Wenn eine weitere Steigerung der Produktivität durch Kostensenkung nicht mehr möglich sein wird, dann wird die galoppierende Inflation folgen. Rennen tut sie ja schon. Schaut euch den stetigen Preisanstieg der Waren an. Steigen etwa Qualität und tatsächlicher Wert? Ich spreche nicht von Konsumgütern wie Radios, Fernsehern, Computern und so.
Ich spreche von Lebenshaltungkosten für Lebensmittel, Wohnung (MIETE!!) und Kosten für die Erhaltung der eigenen Arbeitskraft (Auto! Wer heute nicht mobil ist, und seine Arbeit nicht auch z.B. in München machen kann, während er in Hamburg wohnt, hat keine Chance auf dem Arbeitsmarkt!) Auch die Arbeitskraft wurde zur Ware. Wir alle prostituieren unsere ARBEITSKRAFT, ohne deren tatsächlichen Wert ersetzt zu bekommen.
Wenn ein LKW - Fahrer 1600 Euro im Monat bekommt, dann muss er dem Unternehmer dafür einen Umsatz von 35.000 Euro einfahren. Davon bleiben dem Unternehmer etwa 2500 Euro Gewinn.
WAS ist also der TATSÄCHLICHE WERT der Arbeitskraft des Fahrers? 1600? 2500? oder gar 4100 Euro??
Und warum bekommt ein Fahrer, der z.B. aus der Ukraine stammt, für die GLEICHE Arbeit nur etwa 300 Euro?? Ist seine Arbeitskraft weniger wert?? Ist gar dieser Mensch dort weniger wert?
Man kann es drehen und wenden, wie man will, das Kernproblem auf dieser Welt sind die durch das Geld verursachten Unterschiede zwischen den Menschen. Diese zu beseitigen würde eine vernünftige Lösung darstellen. Nur wie soll man das anstellen? Das Geld abschaffen? Die Menschheit würde andere Mittel finden und das gleiche Problem reproduzieren. Nicht das Bewusstsein hebt den Menschen aus dem Tierreich hervor, es ist die GIER nach BESITZ, die ihn vom Tier unterscheidet.
Tiere kennen das nicht.
Signatur von »Willi«
;) Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie hattest,
dann mußt Du etwas tun, was Du noch nie getan hast ;)

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem deutschen Politiker und einem Mafioso?

Mafiosos sind intelligent und halten Ihre Versprechen...

23

Mittwoch, 19. Januar 2005, 17:58

Zitat von »Snoop«

Du implizierst damit, dass Afrikaner grundsätzlich stumpfsinnige Vielrammler sind, oder? Kennst du so viele? Ist das tatsächlich so?
Fakt sind teilweise bis zu 5% natürliches Bevölkerungswachstum. Das hört sich vielleicht nicht viel an, bedeutet aber faktisch eine Verdopplung der Bevölkerung alle 14 Jahre. Selbst die durchschnittlichen 2,5% auf dem ganzen Kontinent bedeuten immer noch eine Verdopplung alle 28 Jahre.

Echte Afrikaner "aus Afrika" kenne ich nicht. Die Statistiken sind schon schlimm genug, da brauch ich nicht auch noch Menschen (egal ob Europäer, Asiaten oder Afrikaner) kennen zu lernen.

Zitat

Warum ist es dann gleichzeitig fakt, dass die kinderreichsten Familien in Deutschland ausgerechnet aus sozial schwachen Millieus stammen? Das zum Thema füttern durch Suppenküche ;)
Du verwechselst hier Ursache und Wirkung. Kinder in D sind einfach nur teuer, weil sie nicht arbeiten dürfen und nur kosten. Im Sudan hingegen bedeutet Kinderreichtum neben mehr Arbeitskraft eher eine Altersabsicherung (aber mehr als drei braucht es dazu eigentlich nicht). In beiden Staaten führt die Bevölkerungsentwicklung zu einem Crash, nur die Sudanesen trifft es zuerst und härter.

Zitat

Der Sudan hätte durchaus die landwirtschaftlichen Kapazitäten sich selbst zu versorgen. Dummerweise werden da jährlich die hälfte der Kinder durch Mudjahedin versklavt, was dann leider auch eher nicht besonders förderlich ist, wenn man ne vernünftige Generation von Selbstversorgern schaffen möchte.

Die Mujaheddin sind auch Menschen von dort... oder sehe ich das falsch? Warum tut die Regierung nix gegen die Mujaheddin, sondern unterstützt sie auch noch?
Signatur von »Alex« Man muss nichts sehen, um zu sehen, dass man nichts sieht, aber man muss etwas sehen, um zu sehen, was man nicht sieht.

24

Mittwoch, 19. Januar 2005, 18:49

Willi, ich bin mir ziemlich sicher zu wissen, wie du diesen Spruch gemeint hast ;)

Wir sollten aufpassen, dass wir nicht alle "Hilfsaktionen" über einen Kamm dreschen. Ich denke, dass die derzeitige Hilfe für die "Tsunami-Gebiete" dann doch eher kurzfristiger Natur sein werden. Ich bin mir sicher, dass man in nicht allzu ferner Zukunft nichts mehr von dieser Katastrophe sehen wird. Sie sind ja auch vorher ohne Spenden klargekommen.

Aber ob nun kurzfristig oder die Gebiete mit langfristiger "Spendenbindung" ... ich bin der Meinung, dass die Verfahrensweise mit diesen Gelder (private oder staatliche Spenden) kritisch hinterfragt, für jeden offengelegt und es auch geprüft wird, ob Soll und Ist übereinstimmen. Wir haben sicher zu wenig Hintergrundwissen um diese ganze Sache beurteilen zu können.

Martin, was deine "Wirtschaftsaussage" betrifft, so hast du einige Haken drin.

Zitat

Eine effektive Lösung muss beinhalten, dass jeder Mensch zufrieden sein kann. So lange es Unterschiede zwischen den Menschen, also Arme und Reiche gibt, wird es keine Gleichheit geben, Einige sind immer etwas gleicher als andere. So lange viele Menschen mit wenig Geld für wenige mit viel Geld arbeiten, sich also verkaufen müssen, wird es nicht möglich sein, eine effektive Lösung des Problems zu finden.

So schön dieses auch klingen mag, so wäre genau dieses der wirtschaftliche Tod. Wenn ich zufrieden bin, dann brauch ich doch keine Anstrengung mehr zu unternehmen ... und wenn alle gleich sind, dann gibt es kein Wettbewerb mehr. Aber vielleicht sollte man mal über eine Mischung aus Sozialismus (die Subvention von zb Miete würde die allgemeine Kaufkraft dann stark erhöhen) und Kapitalismus nachdenken ... aber wie so oft: Alles Gute ist nie beisammen.

Zitat

Es klingt nahezu nazistisch, wenn man die Meinung vertritt, dass momentan nur eine radikale Dezimierung der Weltbevölkerung das Problem wenigstens vorübergehend mindern könnte. Aber es ist leider tatsächlich so. Der erste Weltkrieg forderte in den beteiligten Ländern etwa 10 Millionen Tote. Danach ging es mit der Wirtschaft aufwärts.
Im Zweiten waren es 60 Millionen. Danach? Das sogenannte Wirtschaftswunder....Wir sind wieder in der Phase der Stagnation, der Krise...

Es klingt wirklich ein wenig nazistisch und ist so sicher nicht ganz richtig. Diese sogenannten Wirtschaftswunder hätte es auch mit nur einem Toten gegeben, bei gleichem Grad der Zerstörung. Sprenge einfach alle Fabriken etc ... dann hast du Wirtschaft = Null
Baue sie wieder auf ... dann hast du ein "mit der Wirtschaft geht es bergauf", denn unter Null geht ja nicht mehr. Diese Wunder hätte es übrigens nicht gegeben, wenn die Mensch nicht bereit gewesen wären, ihre Arbeitskraft für nen "Appel und nen Ei" zur Verfügung zu stellen ... oder wurden die Trümmerfrauen nach Tarif bezahlt?


Zitat

Nicht das Bewusstsein hebt den Menschen aus dem Tierreich hervor, es ist die GIER nach BESITZ, die ihn vom Tier unterscheidet.
Tiere kennen das nicht.

Da is was Wahres dran ...


Achso ...
Ich muss mich nicht von irgendwas "freikaufen" oder mein Gewissen beruhigen. Ich hab genug mit mir und meiner Familie zu tun, als dass ich mir die grossen Problem der Welt zu eigen machen muss. Liegt sicherlich daran, dass ich von den Problemen nicht selbst betroffen bin. Aber im Gegensatz zum "WTC" hab ich diesmal indirekt gespendet, weil die Schule meiner Tochter gesammelt hatte und die Kleine es so wollte. So hat sie meine Brieftasche leergeräumt ... aber wer meine Frau kennt, der weiss, dass sich die Ausbeute im einstelligen Eurobereich bewegt hat :grin:
Signatur von »TheNobody Style«

25

Mittwoch, 19. Januar 2005, 21:27

Zitat von »TNS«


So schön dieses auch klingen mag, so wäre genau dieses der wirtschaftliche Tod. Wenn ich zufrieden bin, dann brauch ich doch keine Anstrengung mehr zu unternehmen ... und wenn alle gleich sind, dann gibt es kein Wettbewerb mehr.

Die Frage ist doch immer, wofür ich mich anstrenge. Für das Wohl der Allgemeinheit oder nur für mich selbst?? Das Wohl der Allgemeinheit kann man ja wohl getrost vergessen, heute ist sich jeder selbst der Nächste...
Und Wettbewerb? Wozu? Worum denn? Darum, wer mehr Besitz anhäufen kann?? Um nichts anderes geht es heute. Der Beste sein, den größtmöglichen Lohn bzw. Profit einstecken. Sich nicht als Teil einer Gemeinschaft sehen, sondern daraus hervorstechen wollen. Sich nicht einordnen, sondern an der Spitze stehen wollen. Und je größer der Unterschied zwischen mir und der homogenen, willenlosen Gemeinschaftsmasse unter mir, desto besser!
Welchen Sinn hat solch ein "Wirtschaftswettbewerb?" Muss es z.B. tausende Autohersteller geben, die alle in Konkurrenz stehen? Jeder behauptet, er baue das beste Auto.
Wäre es nicht sinnvoller, wenn es nur einen einzigen Typ Auto gäbe, der dann vielleicht auch noch mit Solarenergie fahren würde? Egal welches Auto, es kann nur eines: Den Fahrer von Punkt A nach Punkt B zu bringen. Der Mensch könnte mit einem Typ Auto zufrieden sein. Ist er aber nicht. Einige wollen "bessere" Autos fahren. Teurer, luxuriöser und mehr Benzin verbrauchend als andere.
Technisch nicht notwendig, aber halt als Statussymbol. (Nimm Deinen popligen Golf weg, wenn ich mit meinem Porsche hier durch will!!!)
Muss es unbedingt viele verschiedene Computerhersteller geben? Technisch sind sie doch alle gleich, aber jeder will halt einen besseren....
Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Die Kette kann man ja endlos fortführen. Es wird immer zum Gleichen Ergebnis führen.
Wettbewerb heißt doch: Ich mache das gleiche, wie der andere, nur besser. Dann verdiene ich mehr Geld damit!

Zitat von »TNS«


Diese Wunder hätte es übrigens nicht gegeben, wenn die Mensch nicht bereit gewesen wären, ihre Arbeitskraft für nen "Appel und nen Ei" zur Verfügung zu stellen ... oder wurden die Trümmerfrauen nach Tarif bezahlt?

Na sicher nicht, aber sie taten ihren Job, um zum Wohle aller wieder etwas aufzubauen.
Und auch aus diesen Tätigkeiten wurden Profite gezogen, denn wer hat denn an den wieder aufgebauten Fabriken verdient? Diejenigen, die sie aufgebaut hatten? Die Arbeiter, die dann darin schufteten? Oder wer?
Genau die alte Leier ging von vorne los.
Wozu braucht der Mensch diesen "Wettbewerb"? Wenn nicht jeder besser als der andere sein wollte, wenn nicht jeder mehr besitzen wollte als andere, wenn sich nicht jeder über den anderen stellen wollte, und wenn die Menschen einfach lernen würden, sich zufrieden zu geben und ihren Teil zum Wohle aller beizutragen, wären Besitz und Geld plötzlich überflüssig.
Momentan gibt es wohl aber keine Chance, dass den Menschen das bewusst wird.

Erst, wenn der letzte Fisch gefangen,
der letzte Wald gerodet und der letzte Tropfen Wasser vergiftet ist,
werdet Ihr begreifen,
dass man GELD nicht essen kann..

Zitat von »TNS«


Diese sogenannten Wirtschaftswunder hätte es auch mit nur einem Toten gegeben, bei gleichem Grad der Zerstörung.

Vielleicht, aber sie hätten längst nicht so lange angehalten, da sich der Effekt nicht über mehrere Generationen hätte verteilen können, weil Wiederaufbau und Gewinnerwirtschaftung viel schneller gegangen wäre.
Ähnlicher Effekt ergäbe sich bei vielen Toten ohne Zerstörung. Kein Wiederaufbau, dafür schnellere Gewinnerwirtschaftung.
Der Effekt eines langanhaltenden "Wirtschaftswunders" tritt nur bei starker Bevölkerungsdezimierung (Daraus resultiert Arbeitskräftemangel, der bedingt eine Rationalisierung der Arbeitsprozesse!)
und starker Zerstörung auf. (Dadurch wird alles stark verzögert, da ja erst wieder aufgebaut werden muss, was bei weniger Arbeitskräften natürlich länger dauert, durch geringe Kosten [´n Appel und ´n Ei] aber hohe Gewinne verspricht.)
Signatur von »Willi«
;) Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie hattest,
dann mußt Du etwas tun, was Du noch nie getan hast ;)

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem deutschen Politiker und einem Mafioso?

Mafiosos sind intelligent und halten Ihre Versprechen...

26

Donnerstag, 20. Januar 2005, 11:39

Das optimale System erfordert einerseits, dass jeder alles hat bzw. kriegen kann; andererseits, dass jeder sich anstrengt. Ohne zusätzliche Ergebnisse strengt sich in unserer Gesellschaft keiner zusätzlich an. Die Inkas haben das irgendwie besser hingekriegt.

Also: Die Menschheit bzw. Gesellschaft ist selbst schuld.

Und jetzt sind wir vom Thema abgekommen.
Signatur von »Alex« Man muss nichts sehen, um zu sehen, dass man nichts sieht, aber man muss etwas sehen, um zu sehen, was man nicht sieht.