Das die internationalen Konzerne Deutschland gnadenlos abfarmen ist nix neues, aber dagegen können wir nicht viel tun, das hängt mit anderen Sachen zusammen.
Genau dieser Satz...
Es sind nicht die Politiker?? Wer sorgt denn mit der Gesetzgebung dafür, dass die Profite der Konzerne gesichert werden? Wer sorgt denn dafür, dass rund 30 Mill. Menschen in Deutschland am Rande des bzw sogar unterhalb des Existenzminimums dahin vegetieren? Wer schleudert denn Abermilliarden von Euro in dieses bodenlose Fass, das man "EU" getauft hat? Wer kauft denn hunderte teurer neuer Flugzeuge für´s Militär?? ("Eurofighter"; der Mig 26 hoffnungslos unterlegen, aber 10 mal so teuer....)
Es zeigt sich einer der so genannten "antagonistischen Widersprüche" des Kapitalismus.
Der Zwang ständig steigende Profite zu erwirtschaften, verhindert wirkungsvoll eine wirkliche Lösung der entstandenen Probleme.
Die beliebte Umschreibung unserer Gesellschaft mit "sozialer Marktwirtschaft" ist eine glatte Lüge. Was bitte ist denn daran sozial, wenn man dem kleinen Mann immer mehr weg nimmt, um es denen in den Gierschlund zu werfen, die eh schon genug haben?
Es gibt auch in Europa genügend Beispiele, dass man die kapitalistische Wirtschaft auch mit verschiedenen sozialen Punkten verbinden kann, um z.B. die Arbeitskraft der Leute zu erhalten oder die Kaufkraft in der Bevölkerung nicht absinken zu lassen. Ich verweise hier als Beispiel mal auf Dänemark und Schweden (übrigens beides Königreiche...). Wird man dort krank, wird die Rechnung vollständig von der Krankenkasse bezahlt. Hier muss man zuzahlen. Arbeitslose und Rentner bekommen dort so viel, dass sie trotzdem ein ordentliches Leben führen können.
Keiner unserer Herren Politiker hat eine Ahnung davon, was es heisst, mit 300 Euro im Monat leben zu müssen. Die wissen nicht, was es heisst, wenn man für jeden Scheiss, den man braucht, zu irgendwelchen Ämtern gehen und mit hundertseitigen Anträgen betteln zu müssen, um dann festzustellen, dass man nach einer völlig undurchsichtigen Rechnung und Finanzaufschlüsselung 50 Cent zuviel im Geldbeutel hat und deshalb die ganze Antragschreiberei und der damit verbundene Zeitaufwand völlig umsonst war....
Der wird man von Herrn Schröder ein fauler Sack genannt, weil man nicht bereit ist, bei einem Benzinpreis von 1,20 Euro hundert Kilometer in die Spargelernte zu fahren um dann festzustellen, dass man ohne Spargelernte 50 Euro mehr gehabt hätte, weil man nicht den vielen Sprit verfahren hätte...
Ich wiederhole meine Meinung: Deutschland kann nur durch eine gründliche Umwälzung des gesamten Systems gerettet werden.
Milliarden von Steuergeldern verschwinden jährlich in völlig sinnlosen Projekten. Die BRD bürgt jährlich in Milliardenhöhe für aussichtslose Unternehmungen und verpulvert Kohle, die vernünftig eingesetzt, locker ausreichen würde, jedem Arbeitslosen und jedem Rentner eine Grundversorgung von 2000 Euro zu sichern, das "Gesundheitssystem" so umzugestalten, dass Zuzahlungen und "Praxisgebühr" verschwinden würden und gleichzeitig wirklich neue, echte Arbeitsplätze entstehen würden... Oder will hier irgendjemand diese völlig beknatterten 1-Euro-Jobs als echte Arbeitsplätze bezeichnen (Hausmeisterassistent; Werkzeugträger; Papieraufsammler)??
FREUNDSCHAFT!!