Satire am Morgen.

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Rollup-Pack für Windows XP läutet neue Update-Politik von Microsoft ein
Microsoft stellt einen fast 10 MByte großes Update Rollup Pack 1 für Windows XP bereit. Insgesamt 22 Hotfixes, Security Updates und normale Patches sind darin enthalten,
leider nicht die Updates für die gestern gemeldeten Lücken (MS03-041-045). Diese müssen Anwender weiterhin separat installieren.
In einer E-Mail an Großkunden kündigt Microsoft an,
Security Patches zukünftig nur noch monatlich herauszugegeben. Ausgenommen davon seien so genannte Emergency Releases. Bisher erschienen Security Updates, sofern notwendig, an jedem Mittwoch. Von nun an will man Security Bulletins und Updates nur noch an jedem zweiten Mittwoch beziehungsweise Donnerstag eines Monats veröffentlichen. Geplant sei auch, einen Zeitplan bereitzustellen, an dem sich Anwender und Administratoren orientieren können.
Was genau der Inhalt dieses Plans ist, lässt Microsoft aber offen.
In einem Interview mit mehreren Journalisten nahm Bill Gates Stellung zum Thema IT-Sicherheit:
Microsoft will die IT-Sicherheit noch ernster nehmen als bisher. [NOCH ernster???] 100 Millionen US-Dollar habe man investiert, um den Softwareentwicklungsprozess sicherer zu machen. Dazu gehören auch Sicherheitsschulungen, Bedrohungsanalysen, Review des Quellcodes und Penetrations-Tests. "Die Leute setzen uns unter Druck", bestätigt Bill Gates.
Man schreibe aber mittlerweile [!!!] sichereren Code, nicht zuletzt durch den Einsatz spezieller Tools. Auch sei man bei der Beseitigung von Sicherheitsproblemen erheblich schneller als früher: Statt 40 benötige man im Durchschnitt nur noch 24 Stunden. Linux sei da sehr viel langsamer. Mehrere Wochen könnten dort vergehen, bis ein Patch erscheine, betonte Gates in dem Interview (dab/c't)[/q]
http://heise.de/newsticker/data/dab-17.10.03-001/
Mich würde mal interessieren, mit welchen "speziellen Tools" es Microsoft endlich ermöglicht wurde, noch (harhar) sichereren Code zu schreiben. Wieso brauchen die Microsoft-Entwickler Tools um ihren Code sicherer zu machen? Dass es ohne Tools offenbar nicht möglich war, lässt Fragen offen, die zu beantworten ich Microsoft hiermit aus Pietätsgründen freistelle. Um die Sicherheitslücken-Schließzeit von 40 auf 24 Stunden zu senken?
Lassen wir das. Es grüßt:
Mirko