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Dienstag, 4. März 2003, 17:16

Donnerschlag: Webauthoring-Spitzenjournalismus aus deutschen Landen

Wer hätte das gedacht?

Zitat

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05 // Web-Standards werden doch nicht ernst genommen
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Die Web-Standards wie HTML oder CSS werden von den Mitgliedern des W3C
beschlossen. Darunter so illustre Namen wie AOL, Apple, Microsoft, Adobe,
Macromedia oder auch T-Online. Marko Karppinen hat herausgefunden, dass
sich gerade einmal 6.7% der W3C Mitglieder an ihre eigenen Standards
halten. Sonderlich wichtig scheint man diese also nicht zu nehmen.
http://www.markokarppinen.com/20030224.html
Aus dem Dr. Web-Newsletter von heute.

DAS hätte ich Herrn Karppinen auch eher sagen können. Dieses Armutszeugnis hätte man einige Tage eher ausstellen können. Heute noch habe ich für das Kleinweich-Stylesheet für meine Webseite auf microsoft.com gesurft und auch mal testweise in den Quälkot geguckt. Ich hatte ja schlimmes befürchtet, aber DAS (und das werden auch Leute einsehen, die ansonsten nicht allzuviel Wert auf Standardkonformität legen) ist wirklich ein Griff ins Klo.

Nein danke, werte Blue Chips, aber das ist kein gutes Vorbild. Und auch danke an Dr. Web, der uns darüber topaktuell unterrichtet. Im gleichen Newsletter erfahren wir topaktuelles über die Verwendung von ID- und CLASS-Attributen:

Zitat

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03 // Neu bei Dr. Web und Dr. Web Plus
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CSS: ID oder Klasse? (04.03.) Es gibt viele Wege, Stylesheets anzuwenden.
Doch wann benutzt man Klassen? Wann eine ID als Selektor? Weiterlesen
http://drweb.de/html/css_id_class.shtml


Diese Attribute gibt es nun schon seit Dezember 99 und wenn ich mich nicht irre, schon länger. Und wann man welches wählt, ist auch klar: eine ID wählt man für ein Element, dass es so nur einmal gibt, etwa eine Navigation. Eine Klasse wählt man für Elemente, von denen es mehrere mit den gleichen Eigenschaften geben soll. In der Tat geht der Autor auch in einem Satz auf diesen wichtigsten und IMO einzigen Unterschied ein. Und anschließend wird erläutert: "IDs überstimmen Klassen." - wsnds??

Was ist aus Dir geworden, aktueller Webauthoring-Journalismus? Sorry, aber diese Wehklage an die Snowboarderblättchen musste jetzt mal raus :(

mem

Achso, damit das ganze jetzt noch was positives bekommt: interessanter geht es dort zu: http://www.alistapart.com/stories/
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2

Dienstag, 4. März 2003, 18:22

Nunja, das was Du bemägelst sehen wir hier auch tagtäglich auf dem Board. ;)

[z]Wer hätte das gedacht?[/z]Ich. :D

Die einen schreiben perfekten Quellcode und halten sich an jede W3C Vorgabe.
Den anderen dagegen kommt es in erster Linie auf das Ergebnis in den verschiedenen Browsern an....

Zwar wurde das Thema hier im WSB schon oft breitgetreten, aber es gibt eben eine Menge User denen es wirklich nur auf das äußerliche Erscheinungsbild der Webseite ankommt - die Programmierung interessiert sie überhaupt nicht. Der Inhalt in Verbindung zu dem Layout ist ausschlaggebend für den Besucher ob er die Seite gut findet oder nicht...
Bestes Beispiel ist an dieser Stelle deine eigene Webseite - sie entspricht allen Vorgaben etc. - aber dennnoch würden viele der "Otto-Normal-User" eine andere - grafischere - Seite wie z.B. die Mircosoftseite vorziehen...

Das Problem ist eben, dass der Laie die Unterschiede zwischen guter Programmierung die zu einem Erscheinungsbild führt und zwischen schlechter Programmierung, die auch zu einem Erscheinungsbild führt, nicht erkennt. Weiter interessiert es ihn nun wirklich überhaupt nicht, ob das Projekt nach den "W3C" Richtlienen erstellt wurde, oder nicht - der Kerl weiß doch gar nicht was das Wort W3C bedeutet :rolleyes:

So stelle ich mal die gewagte These auf: Die Mehrheit - also laut deinem Text über 90 % - erstellt ihre Webseiten für User. Man versucht also so gut wie nur möglich auf die User mit ihren verschiedenen Vorlieben, auch bezogen auf die Browserwahl und Bedienung eine Website einzugehen. Dabei missachtet man wissentlich oder auch unwissentlich die Vorgaben der W3C, um die Zielgruppe - die man erreichen will, noch besser ansprechen zu können.

Zwar bedeutet gute Programmierung auch bessere Usabillity, besonders für Randgruppen - aber auch an diesem Punkt kann ich persönlich die Webmaster verstehen, die es in kauf nehmen diese geringe Anzahl der Leute auszugrenzen...und schupps sind wir wieder bei dem nächsten Punkt: Wie weit sollte man als Webmaster auf Randgruppen eingehen? Wieviele Kompromisse im Design und in der Struktur sollte man deswegen machen?

So wie ich das sehe gibt zwei Extreme: Die Leute, die ihre Seiten selbst für Textbrowser etc. perfekt optimieren, ja fast an der Gesellschaft vorbei optimieren und die anderen, die FrontPage Express, oder Word nehmen - dort nen paar Grafiken drücken und die Webseite, die dann einen extrem hohen Trashfaktor besitzt irgendwo hochladen.

---

Zum zweiten Zitat:
Was ist denn daran so schlimm, dass in dem Newsletter CSS-Elemente vorgestellt und erläutert werden - die Zielgruppe von Dr.Web / Ideenreich stimmt eben mit Dir nicht überein.
Die Zielgruppe ist auf die Leute ausgerichtet, die sich mit den Grundlagen + Erweiterungen beschäftigen möchten, u.a. da diese Zielgruppe die am meisten vertretene ist. ;)

Das Du selber auf den Dr.Web Seiten im Bereich Programmierung nicht viel neues finden wirst, sollte Dir eigentlich schon länger klar gewesen sein ;)

---


So, der Text ist nen Stück länger geworden als ich gedacht hätte - naja man merkt hoffendlich das ich wieder mehr Zeit für's WSB hab :]

Achja, noch eine hoffnungsvolle Bitte an Mirko, übertreib es nicht mit dem Zitieren von meinem Text, es wird dann nimmer ne Diskussion, der man als Unbeteiligter nur schlecht folgen kann...

Chris
Signatur von »Chris« Auch ein Bonsai träumt von Größe.

3

Dienstag, 4. März 2003, 18:48

Zitat

Original von Chris
Achja, noch eine hoffnungsvolle Bitte an Mirko, übertreib es nicht mit dem Zitieren von meinem Text, es wird dann nimmer ne Diskussion, der man als Unbeteiligter nur schlecht folgen kann...
OK, ich machs kurz. ;)

Zitat

Die einen schreiben perfekten Quellcode und halten sich an jede W3C Vorgabe.
Den anderen dagegen kommt es in erster Linie auf das Ergebnis in den verschiedenen Browsern an....
Du solltest es aber nicht so hinstellen, als sei das gegensätzlich.

Zitat

So stelle ich mal die gewagte These auf: Die Mehrheit - also laut deinem Text über 90 % - erstellt ihre Webseiten für User.
Ich auch. Allerdings ist es Fakt, dass nur eine Webseite, die sich an die formalen Richtlinen hält, fehlerfrei interpretiert werden kann. Und ein Konzept, das auf den Fehlerkorrekturalgorithmen von Browsern beruht, ist krank. Man muss theoretisch für jeden Browser neue Würgarounds bauen.

Zitat

Man versucht also so gut wie nur möglich auf die User mit ihren verschiedenen Vorlieben, auch bezogen auf die Browserwahl und Bedienung eine Website einzugehen. Dabei missachtet man wissentlich oder auch unwissentlich die Vorgaben der W3C, um die Zielgruppe - die man erreichen will, noch besser ansprechen zu können.
Auch wenn das jetzt Gefahr läuft, mal wieder in eine längere Diskussion auszuarten, hätte ich gerne ein Beispiel für Design-Elemente (nicht nur Präsentation!), die mit invalidem Code besser auf eine "Zielgruppe" zugeschneidert sind, als mit validem.

Zitat

Zwar bedeutet gute Programmierung auch bessere Usabillity, besonders für Randgruppen - aber auch an diesem Punkt kann ich persönlich die Webmaster verstehen, die es in kauf nehmen diese geringe Anzahl der Leute auszugrenzen...und schupps sind wir wieder bei dem nächsten Punkt: Wie weit sollte man als Webmaster auf Randgruppen eingehen? Wieviele Kompromisse im Design und in der Struktur sollte man deswegen machen?
Ein wohlüberlegtes Design ist optisch ansprechend UND für alle (und da meine ich wirklich 100%) HTML-fähigen UserAgents entsprechend derer Möglichkeiten darstellbar. Ich werde Euch das in Kürze demonstrieren.

mem, hofft, dass es nicht zu heftig wird. ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »memowe« (4. März 2003, 18:49)


4

Dienstag, 4. März 2003, 19:01

[z] Und ein Konzept, das auf den Fehlerkorrekturalgorithmen von Browsern beruht, ist krank. Man muss theoretisch für jeden Browser neue Würgarounds bauen.[/z] Oder aber man verzichtet wie oben schon geschrieben darauf jedem das selbe Internetangebot mit allen Funktionen etc. vorzusetzten. Ich kann mich dabei z.B. auch an eine kurze Zeit erinnern als ich zwei Versionen von ForWebmaster online hatte (eine für IE, eine für Netscape/Mozilla) - was naütrlich völlig unfug war ;) Aber das aussperren von Leuten ohne Flash-Plugin etc. ist doch heute schon gang und gäbe und von der Gesellschaft völlig akzeptiert...Bsp. dafür sind doch hierbei auch die nervigen Flashwerbungen oder DHTML/Java-Script Menüs auf den größeren Seiten...

[z]Auch wenn das jetzt Gefahr läuft, mal wieder in eine längere Diskussion auszuarten, hätte ich gerne ein Beispiel für Design-Elemente (nicht nur Präsentation!), die mit invalidem Code besser auf eine "Zielgruppe" zugeschneidert sind, als mit validem. [/z] Ich weis nicht genau wie stark das W3C das designen einschränkt, aber ich kann mir vorstellen, das z.B. Flashbanner, verschiedene Java-Scripte / DHTML Effekte vom W3C missbiligt werden und dennoch auf vielen Seiten eingesetzt werden...auch mit Frames kann man sein Webangebot auf die Zielgruppe zuschneiden :D

[z]Ich werde Euch das in Kürze demonstrieren.[/z] Ich bin darauf schon jetzt gespannt ;)
[z]hofft, dass es nicht zu heftig wird.[/z]Wird es schon nicht :D

Chris
Signatur von »Chris« Auch ein Bonsai träumt von Größe.

5

Dienstag, 4. März 2003, 19:09

Zitat

Original von Chris
Aber das aussperren von Leuten ohne Flash-Plugin etc. ist doch heute schon gang und gäbe und von der Gesellschaft völlig akzeptiert...Bsp. dafür sind doch hierbei auch die nervigen Flashwerbungen oder DHTML/Java-Script Menüs auf den größeren Seiten...
Das halte ich für eine sehr gewagte These. Etwa ganze Uni-Netze und viele Arbeitsplätze (da sitzt das Geld!) werden so komplett ausgeschlossen.

Zitat

[z]Auch wenn das jetzt Gefahr läuft, mal wieder in eine längere Diskussion auszuarten, hätte ich gerne ein Beispiel für Design-Elemente (nicht nur Präsentation!), die mit invalidem Code besser auf eine "Zielgruppe" zugeschneidert sind, als mit validem. [/z] Ich weis nicht genau wie stark das W3C das designen einschränkt,
Dann solltest Du auch nicht derart darüber urteilen.

Zitat

aber ich kann mir vorstellen, das z.B. Flashbanner
OBJECT

Zitat

verschiedene Java-Scripte / DHTML Effekte
Wenn man sich ans sehr durchdachte und edle DOM hält, gibt es keine Probleme. In Verbindung mit CSS (was der IE wiederum ziemlich schlecht unterstützt) sind richtig geile Sachen möglich.

Zitat

vom W3C missbiligt werden und dennoch auf vielen Seiten eingesetzt werden...
Da hast Du was falsch verstanden. Die vom W3C missbilligten Elemente sind alle restlos ersetzt worden durch wesentlich mächtigere CSS-Eigenschaften.

Zitat

auch mit Frames kann man sein Webangebot auf die Zielgruppe zuschneiden :D
Wer hat dagegen argumentiert? Für Frames gibt es in HTML und in XHTML sogar eigene DTDs!
Nicht zu unterschätzen sind nach wie vor die Nachteile von Frames.

mfG
mem :)

Edit: URIs added
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Dienstag, 4. März 2003, 19:29

[z]Die vom W3C missbilligten Elemente sind alle restlos ersetzt worden durch wesentlich mächtigere CSS-Eigenschaften.[/z]
Reine Spekulation: Diese CSS-Eigenschaften werden in der Praxis aber nicht von dem gängisten Browser (IE) korrekt, oder nur schlecht dargestellt?!
Siehe deine eigne These:
[z]In Verbindung mit CSS (was der IE wiederum ziemlich schlecht unterstützt) sind richtig geile Sachen möglich.[/z]


Chris

PS: Ich denke wir drehen uns mal wieder im Kreis ;)
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7

Dienstag, 4. März 2003, 19:32

da ich gerade nen paar Minuten Zeit hab, will ich mich doch mal hier einklinken.

Zitat

Ein wohlüberlegtes Design ist optisch ansprechend UND für alle (und da meine ich wirklich 100%) HTML-fähigen UserAgents entsprechend derer Möglichkeiten darstellbar.

Da wissen wir, die sich täglich mit der Materie beschäftigen, aber ...
Sehen wir uns doch mal den überwiegenden Teil der sogenannten "Webmaster" an. Dieser Teil ist nun mal der, der irgendne Seite über irgendwas ins Netz packt und dem die W3C sowas von scheissegal ist, weil er meist auch gar nicht weiss was das ist. Als ich angefangen habe wusste ich nicht mal, dass es sowas wie die w3c gibt. Mit dieser "Tripod-Seite" hatte ich täglich etwa 200 Besucher mehr als das jetzige WSB und es keinen Besucher auch nur annähernd interessiert, ob der Quellcode perfekt ist. Denn Leuten hat die Seite gefallen und das ist genau der auch schon von Chris angesprochene springende Punkt.

memowe, irgendwo auf deiner Seite las ich etwas von "optimiert für User". Und genau das ist der "Griff ins Klo". Du hast optimiert für Browser von A-Z ... ob du für User optimiert hast, dass entscheidet der Typ am anderen Ende der Leitung. Und diesem interessiert dein perfekter Quellcode in den seltesten Fällen.

Ich hab manchmal das Gefühl das wir, die sich ernsthafter mit der Webmasterei beschäftigen, immer öfter das Wesentliche aus den Augen verlieren. Wir denken viel zuviel an irgendwelche Kompatibilitäten und vergessen immer wieder, dass die Seiten eigentlich einem MENSCHEN gefallen müssen. Die w3c entscheidet nun mal nicht, was einem gefällt und was nicht.

Zitat

Allerdings ist es Fakt, dass nur eine Webseite, die sich an die formalen Richtlinen hält, fehlerfrei interpretiert werden kann.

Das is sicher richtig, aber den überwiegenden Teil solcher "Tripod-Webmaster" interessiert das auch überhaubt nicht und meistens weiss er auch noch nicht mal, dass bei unterschiedlichen Browsern zu unterschiedlicher Darstellung kommen kann. Bei mir war es am Anfang zumindest so. Unwissenheit kann manchmal echt ein Segen sein.

Nun noch kurz was zum eigentlichen Thema:
mem, was glaubst du was die Zielgruppe von Dr.Web ist? Sicher nicht unbedingt die Typen wie wir, die sich schon seit Jahren mit der Materie befassen. Und jene die gerade damit anfangen ... für die ist CSS genauso neu, wie für uns vor einiger Zeit. Damit ist es völlig legitim, irgendwelche Jahre alten Sachen in so einen Newsletter zu packen.
Signatur von »TheNobody Style«

8

Dienstag, 4. März 2003, 19:39

Zitat

Original von Chris
[z]Die vom W3C missbilligten Elemente sind alle restlos ersetzt worden durch wesentlich mächtigere CSS-Eigenschaften.[/z]Reine Spekulation: Diese CSS-Eigenschaften werden in der Praxis aber nicht von dem gängisten Browser (IE) korrekt, oder nur schlecht dargestellt?!
Nein, das ist ein Missschluss. Die CSS-Eigenschaften, die alte/missbilligte HTML-Elemente ersetzen, werden auch vom dummen IE unterstützt. ;)

Zitat

In Verbindung mit CSS (was der IE wiederum ziemlich schlecht unterstützt) sind richtig geile Sachen möglich.
Da ging es um andere Dinge, die in CSS dazugekommen sind.

mem
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9

Dienstag, 4. März 2003, 19:45

mhhh, irgendwie laß sich der Text von TNS genau wie mein eigener - was ich damit sagen will, vollständige Zustimmung in allen Bereichen :]

Schön zu wissen das hier noch jemand auf meiner Wellenlänge rumsurft - so falsch kann ich dann ja doch nicht liegen ;)

Chris
Signatur von »Chris« Auch ein Bonsai träumt von Größe.

10

Dienstag, 4. März 2003, 19:51

Zur besseren Übersicht in zwei Psotings [sic!]:

Zitat

Original von TheNobody Style

Zitat

Ein wohlüberlegtes Design ist optisch ansprechend UND für alle (und da meine ich wirklich 100%) HTML-fähigen UserAgents entsprechend derer Möglichkeiten darstellbar.

Da wissen wir, die sich täglich mit der Materie beschäftigen, aber ...
Sehen wir uns doch mal den überwiegenden Teil der sogenannten "Webmaster" an.
Um die ging es garnicht. Es ging um die Mitglieder des W3C, unter anderem Microsoft, bei deren Webseite ich mich sogar wundere, dass der IE sie schluckt.

Zitat

[...] der, der irgendne Seite über irgendwas ins Netz packt [...]. Denn Leuten hat die Seite gefallen und das ist genau der auch schon von Chris angesprochene springende Punkt.
Da werft Ihr aber Nutzer und Autor durcheinander.

Der Nutzer ist zufrieden, wenn die Webseite in SEINEM Browser ansprechend funktioniert.
Der Autor hat dafür zu sorgen, DASS die Webseite im Browser des Benutzers ansprechend funktioniert. Das kann er nur sicherstellen, wenn er richtigen Code schreibt, denn damit zwingt er den Browser des Benutzers nicht zur Fehlerkorrektur. Er macht sich und seinen Besuchern das Leben einfacher mit richtigem Code.

Und dass auch mit wunderhypsch-erotischem Code schöne Optiken möglich sind, muss ich Euch hoffentlich nicht erst beweisen, auch wenn ich das noch vorhabe. ;)

Zitat

memowe, irgendwo auf deiner Seite las ich etwas von "optimiert für User". Und genau das ist der "Griff ins Klo". Du hast optimiert für Browser von A-Z ... ob du für User optimiert hast, dass entscheidet der Typ am anderen Ende der Leitung. Und diesem interessiert dein perfekter Quellcode in den seltesten Fällen.
Ich habe mich nicht FÜR guten Code und GEGEN eine Optik entschieden, die Dir zusagt, nein: ich WOLLTE GENAU DIESE Optik. Und die habe ich mit den besten mir möglichen Mitteln umgesetzt.

Aber meine Webseite soll hier nicht zum Gegenstand der Diskussion werden.

Zitat

Nun noch kurz was zum eigentlichen Thema:
mem, was glaubst du was die Zielgruppe von Dr.Web ist? Sicher nicht unbedingt die Typen wie wir, die sich schon seit Jahren mit der Materie befassen. Und jene die gerade damit anfangen ... für die ist CSS genauso neu, wie für uns vor einiger Zeit. Damit ist es völlig legitim, irgendwelche Jahre alten Sachen in so einen Newsletter zu packen.
Naja, für Anfänger gibt es weit bessere und genauere Einleitungen als Dr. Web. Ich fand nur den Zusammenhang, diese uralten (und nicht gerade pädagogisch wertvoll aufgearbeiteten) Informationen in einem NEWSletter zu verschicken mehr als selzam. ;)

mem
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11

Dienstag, 4. März 2003, 19:55

Zitat

Original von Chris
Schön zu wissen das hier noch jemand auf meiner Wellenlänge rumsurft - so falsch kann ich dann ja doch nicht liegen ;)
In den generellen Aussagen bin ich durchaus mit im Chor - allerdings werde ich das Gefühl nicht los, das hier einige eine falsche Aufassung von richtigem Code haben. Ich stelle das nochmal kurz ganz deutlich heraus:

Mit richtigem HTML entscheidet man sich nicht gegen eine gute Optik oder gegen IE-User. Es sind genauso schöne Webseiten möglich und wenn man von Anfang an richtig lernt, hat man auch nicht mehr Schwierigkeiten als andere.

Man entscheidet sich mit richtigem HTML nicht gegen 90%, sondern FÜR 100%

Ansonsten, und dass es bei kleinen Webdesign-Anfängern und deren Angeboten nicht wichtig sei, gebe ich Euch sogar Recht. Man soll ja auch noch was zu Lernen haben. Aber hier ging es eben um die ganz großen der Branche. Und was etwa Microsoft mit .com da abliefert ist einfach erbärmlich. Und ich finde nichtmal die Optik schön! Oder sieht die gar im IE wieder ganz anders aus?!? :D

mem
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12

Dienstag, 4. März 2003, 20:04

Juuuhuuu! Wir haben's ein Ende ist in Sicht ;)
[z]Der Autor hat dafür zu sorgen, DASS die Webseite im Browser des Benutzers ansprechend funktioniert. [/z] Genau!
[z]Das kann er nur sicherstellen, wenn er richtigen Code schreibt [/z] Nö, geht auch anders, man kann auch mit FrontPage 98 ne recht gute Seite erstellen - die dann in allen gängigen Browser optimal läuft...
[z]denn damit zwingt er den Browser des Benutzers nicht zur Fehlerkorrektur.[/z] Ich frag jetzt einfach mal ganz blöd, was denn an so einer "Fehlerkorrektur" so schlimm ist? Schließlich wird diese anscheind sogar bei den Seite wie www.sport.de , www.spiegel.de , www.stern.de etc. angewendet..und die Leute die dafür die Internetprojekte erstellen bekommen sogar noch nen Haufen Geld, also sollte man davon ausgehen können, das sie wissen was sie machen :rolleyes:

Chris | für den diese Diskussion nun damit abgeschlossen ist ;)
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Dienstag, 4. März 2003, 20:51

Zitat

Original von Chris
Juuuhuuu! Wir haben's ein Ende ist in Sicht ;)
Das wäre schade. Wenn Du damit aber meinst, dass wir uns (zumindest teilweise) einigen können: gern! :D (sobald alle meiner Meinung sind) :D :hupferl: <BkSp />

Zitat

[z]Der Autor hat dafür zu sorgen, DASS die Webseite im Browser des Benutzers ansprechend funktioniert. [/z] Genau!
Ich hoffe, das impliziert nicht, dass Du zu wissen glaubst, welchen Browser Der jeweilge Besucher verwendet? ;)

Zitat

[z]Das kann er nur sicherstellen, wenn er richtigen Code schreibt [/z]Nö, geht auch anders, man kann auch mit FrontPage 98 ne recht gute Seite erstellen
Das habe ich nie bestritten - es ist allerdings schwerer, als es gleich von Hand richtig zu machen.

Zitat

- die dann in allen gängigen Browser optimal läuft...
Wie wäre es mit ALLEN HTML-Browsern? ;)

Zitat

[z]denn damit zwingt er den Browser des Benutzers nicht zur Fehlerkorrektur.[/z] Ich frag jetzt einfach mal ganz blöd, was denn an so einer "Fehlerkorrektur" so schlimm ist?
Sie muss "raten", was gemeint sein könnte, da sie nicht per Spezifikation auf eine Verhaltensweise festgelegt ist. Und sie kann halt bei allen Brausern anders raten - auf solchen unsicheren Wege sollte man sich nicht begeben.

Zitat

Schließlich wird diese anscheind sogar bei den Seite wie www.sport.de , www.spiegel.de , www.stern.de etc. angewendet..und die Leute die dafür die Internetprojekte erstellen bekommen sogar noch nen Haufen Geld,
Man sollte nicht glauben, dass alles, was teuer ist, gut ist. :) Dies ist nicht direkt auf vorgenannte Links gemünzt.

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