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Freitag, 19. September 2003, 12:29

E-Mail-Wurm Swen/Gibe verkleidet sich als Microsoft-Update

[q=heise.de]E-Mail-Wurm Swen/Gibe verkleidet sich als Microsoft-Update

Kleider machen Leute sagt man, offenbar gilt dies auch für Viren und Würmer. Der bereits im März erstmals aufgetauchte Wurm W32.Gibe alias Swen verschickte sich in einer gefälschten Mail mit Microsoft als Absender, in der Anwender aufgefordert wurden, ein "Sicherheits-Update" zu installieren. Arglose Benutzer, die einen echten Service von Microsoft vermuteten, spielten sich statt des Patches den Wurm auf die Festplatte. Jetzt hat Swen die Kleidung gewechselt und versucht Anwender in einer sehr gut gemachten HTML-Mail davon zu überzeugen, den im Anhang beigefügten angeblichen kumulativen Patch zu starten. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslücken im Windows-RCPSS-Dienst und den Hinweisen in den Medien, sich die aktuellen Sicherheits-Updates zu installieren, dürfte auch diesmal eine Vielzahl von Anwender auf Swen hereinfallen.



Der Wurm verschickt sich von infizierten PCs mit seiner eigenen SMTP-Engine, -- er benutzt kein Mail-Programm um sich zu versenden--, an Adressen, die er auf dem System des Opfers findet. Dabei manipuliert er sogar die Header in der HTML-Mail, um einen älteren Fehler im Internet Explorer 5.01 und 5.5 auszunutzen. Sind diese Versionen installiert und nicht gepatched, reicht schon das Anschauen der Mail in Outlook oder Outlook Express aus, um sich zu infizieren. Des Weiteren kopiert er sich selbst über Netzwerkfreigaben, KaZaa-Netze und den Internet Relay Chat. Der Schädling versucht zudem Antivirensoftware und Personal Firewalls auf betroffenen Systemen abzuschalten.

Nach Angaben des Virenspezialisten Joe Stewart von Lurhq.com zählt der Wurm sogar einen Webcounter hoch, wenn er ein System befällt (Webcounter auf http://ww2.fce.vutbr.cz/bin/counter.gif/…th=6&set=cnt006). Demnach wären zum Zeitpunkt dieser Meldung bereits über eine Million Systeme befallen.

Grundsätzlich sollte man niemals vermeintliche Updates ausführen, die als E-Mail ins Haus kommen. Patches sind auf den Microsoft-Seiten erhältlich und werden grundsätzlich nicht via E-Mail verschickt. Weitere Hinweise zum Auftreten von Viren und Würmern in der E-Mail sowie generell zum Schutz vor elektronischen Schädlingen finden sich auf den Antiviren-Seiten von heise Security. Die Hersteller von Antivirensoftware haben ihre Signaturen bereits aktualisiert.[/q]
http://heise.de/newsticker/data/dab-19.09.03-000/

Und ich habe schon gedacht: wow, die altbekannten Security Patches haben ein Facelifting bekommen! :D Wenn Ihr meine E-Mail-Adresse in Eurem Adressbuch haben solltet, guckt mal nach, ich habe einige Mails bekommen.

Gruß
Mirko :)
Signatur von »memowe« Mirko Westermeier - Public key: 0x730E195D
Key fingerprint = 55A8 9646 9B58 60AC B5BC 9661 FDD4 93C0 730E 195D

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Freitag, 19. September 2003, 13:29

Wenigstens hat sich da jemand viel Mühe gegeben, mich würde es interessieren wie das Markup aussieht, vielleicht ist die Mail ja mit FrontPage gemacht. :D

Gaheris

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Freitag, 19. September 2003, 13:52

Signatur von »memowe« Mirko Westermeier - Public key: 0x730E195D
Key fingerprint = 55A8 9646 9B58 60AC B5BC 9661 FDD4 93C0 730E 195D