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Dienstag, 2. September 2008, 10:43

40.000 US-Dollar Strafe in Filesharing-Verfahren

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/40-000-US-Dollar-Strafe-in-Filesharing-Verfahren--/meldung/115278/from/rss09

Zitat

Die US-Musikindustrie hat in einem von tausenden Verfahren gegen mutmaßliche Filesharer einen weiteren Sieg errungen. Ein Richter des Bundesgerichts Arizona sprach dem klagenden Label im schriftlichen Verfahren gegen Jeffrey Howell mit Urteil vom Freitag Schadensersatz in Höhe von 40.500 US-Dollar (27.700 Euro) für die unberechtigte Verbreitung von geschützten Musikstücken zu. Zusätzlich muss Howell, der sich selbst verteidigte, 350 US-Dollar Gerichtskosten tragen. ...

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-------- Kommentar ---------------
Wenn schuldig, dann richtig das er verknackt wurde ... aber darum geht es mir hier gerade nicht ... sondern:

Zitat

US-Verfahrensregeln geben dem Richter das Recht, eine Partei in Fällen von Beweismanipulation oder anderen verfahrensrelevanten Zuwiderhandlungen zu sanktionieren oder ein Urteil ohne Verhandlung zu fällen. Die Anwälte des US-Verbandes der Musikindustrie (RIAA) hatten ein Urteil gegen den Beklagten gefordert, weil er Beweismaterial manipuliert und vernichtet habe.

Dem folgt Richter Wake in seiner Begründung. Howell habe "dreist" und in voller Absicht wichtiges Beweismaterial zerstört und dem Verfahren damit jegliche Grundlage entzogen. Der Beklagte, so heißt es in der sieben Seiten langen Begründung (PDF-Datei), habe unter anderem seine Festplatte formatiert und mit einem Programm zur endgültigen Datenlöschung behandelt sowie das Betriebssystem neu aufgespielt, obwohl die Klage bereits zugestellt und ihm im die Vorwürfe bekannt gewesen seien.


ich verstehe das irgendwie nicht ... wurde der Typ angeklagt ohne das die MI selber irgendwelche Beweise vorlegen konnte? Denn das scheint ja so gewesen zu sein, wenn nach Löschung der Platte das Verfahren zum Teufel gegangen ist. Und warum, wenn die Platte ein Beweisstück war, wurde diese nicht vorher beschlagnahmt? Irgendwie raff ich die Art der Verfahrensweise net so ganz ...