Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Im-Iran-wird-ueber-Todesstrafe-fuer-Internetvergehen-diskutiert--/meldung/110430/from/rss09
Im Iran wird eine Gesetzesnovelle im Parlament diskutiert, nach der für Internetvergehen sogar die Todesstrafe verhängt werden könnte. Wer für schuldig befunden wird, für Korruption, Prostitution oder Gotteslästerung zu werben, könnte mit dem Tod bestraft werden, heißt es in Medienberichten. Die Gesetzesvorlage habe insgesamt das Ziel, die Strafen für die "Schädigung der geistigen Sicherheit in der Gesellschaft" zu verschärfen, wird ISNA (Iranian Student's News Agency) zitiert. ...
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-------- Kommentar ---------------
Wer Blogs oder Webseiten betreibt und für die genannten Vergehen wirbt, soll als "mohareb" (Gottesfeind) bestraft werden.
Gottesfeind ... ich brech ja weg ... warum sollte man ein Feind von Alanis Morissette sein
btw: wenn man einen Gott/Glauben derart zu beschützen versucht, dann sollte man sich fragen, ob der eigene Glaube vielleicht nicht doch zu schwach ausgeprägt ist.
btw2: mal eine rein theoretische Frage: ist solcher "Gottesschutz" nicht eigentlich auch ne Art von Blasphemie? Schließlich scheint man ja davon auszugegen, dass Gott eben nicht allmächtig ist und derartigen Schutz braucht
könnte man ja mal drüber nachdenken